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Einblick in die Geschichte Elmshorns : Jüdischer Friedhof für Besucher geöffnet

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erstellt am 04.Mai.2013 | 07:13 Uhr

Elmshorn | Am morgigen Sonntag, 5. Mai, haben Interessierte in der Zeit von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung des jüdischen Friedhofs und der Friedhofshalle an der Feldstraße.

Der Friedhof mit der 1906 neu erbauten kleinen Friedhofshalle an der Elmshorner Feldstraße ist das letzte Zeugnis jüdischer Kultur im Stadtbild Elmshorns. In der Friedhofshalle gibt eine Dokumentation Einblicke über die wechselvolle Geschichte der bereits im 17. Jahrhundert gegründeten jüdischen Gemeinde. Die Synagoge im alten Elmshorner jüdischen Viertel am Flamweg fiel in der Reichspogromnacht 1938 den Nationalsozialisten zum Opfer - heute erinnert dort ein Gedenkplatz an das Gebäude. Neben der Besichtigung der Dokumentation in der Halle haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit zu einem Gang rund um den Friedhof mit seinen jahrhundertealten Grabsteinen, von denen einige noch hebräische Inschriften aufweisen. Der Eintritt um jüdischen Friedhof ist frei.

Auch dieses Jahr wird das Industriemuseum Elmshorn wieder am Internationalen Museumstag teilnehmen. Termin ist der 12. Mai von 10 bis 17 Uhr. An diesem Tag greift das Industriemuseum das Thema "Frühjahrsputz wie früher" auf. Kinder und Erwachsene erhalten an verschiedenen Stationen Einblicke in Teils vergessene Techniken des Putzens. Wie man die Zukunft gestalten kann, soll das zentrale Thema der Führung "Nachhaltigkeit" sein. Die Führung durch das Museum (Catharinenstraße 1) beginnt 15 Uhr und kostet drei Euro inklusive Kaffee. Der Eintritt ist am Museumstag frei. www.industriemuseum-elmshorn.de

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