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Elmshorner Nachrichten

25. September 2017 | 20:59 Uhr

Elmshorn : Jubiläum: Industriemuseum wird 25

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gefeiert wird mit einer Ausstellung zum Thema Handschrift und vielen Aktionen.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2016 | 12:00 Uhr

Das Industriemuseum (IME) wird 25 Jahre alt – und das soll in den kommenden Wochen tüchtig gefeiert werden.

Mit der Idee „Geschichte zum Anfassen“ zu bieten, verfolgen Bärbel Böhnke (Foto), Leiterin des Industriemuseums, und ihr Team seit 1991 erfolgreich das Ziel, Museumsinhalte in medialer und personaler Form an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln. Unterstützt durch den Förderverein, gehört es zu den IME-Schwerpunkten, ein attraktives museumspädagogisches Angebot vor allem für Kinder und Jugendliche vorzuhalten und engagierte Bürger in die Museumsarbeit einzubeziehen.

„Das IME ist ein überregional bedeutsames Erlebnismuseum“, formuliert es Böhnke. Es sollen alle Sinne angesprochen werden und interaktive Stationen motivieren Besucher zum Mitmachen. Außerdem stehen Interessierten die Museums-Außenstellen offen: Das Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte und der jüdische Friedhof mit Friedhofshalle. Sie sind seit 25 Jahren Orte der lebendigen kulturellen Auseinandersetzung mit einem öffentlichen Bildungsauftrag.

Mehr als 220  000 Gäste haben in den 25 Jahren das Museum besucht. Fast 3000 Gruppenführungen und mehr als 1500 Kindergeburtstage wurden veranstaltet. 80 Sonderausstellungen präsentierten bislang vielfältige Themen mit aktuellem Bezug und großem kreativen Potenzial – ganz im Sinne einer Erforschung der Vergangenheit für die Geschichte von morgen. „Es ist unser Anliegen, Arbeit und Alltag als eng verknüpfte Bereiche zu zeigen und Fragen der Nachhaltigkeit, der Frauengeschichte und des interkulturellen Austausches in den Fokus zu rücken“, so Böhnke.

Zu den Highlights zählte die Ausstellung „Ich hab mich hochgetippt! Frauenarbeit im Büro“, „Die Erfindung der Hausfrau – 2000 Jahre Haus-Halten“ sowie in den letzten Jahren „Barbies Traumberufe – Frauenberufe zwischen Klischee und Realität“ (2002), „Tor zur Elbe – Hafen im Gezeitenwandel“ (2013) zur Geschichte des Elmshorner Hafens mit der erfolgreichen Premiere der Schipperparade sowie die Ausstellung „Stadtgemüse – Vom Bauerngarten zur essbaren Stadt“ (2014).

Im Jubiläumsjahr widmet sich das Museum in einer Sonderausstellung der Geschichte des Schreibens, vom Schreiben per Hand über die Jahrhunderte bis zum Tippen auf Computer und Smartphone heute: „Schreiben – Von der Klosterurkunde zum Chat“ ist zu sehen vom 24. Mai bis 6. November.

Zum Geburtstag gibt es am Sonntag, 29. Mai, 10 bis 17 Uhr, einen bunten Aktionstag rund ums Thema Schreiben mit vielen Aktionen und Stationen im ganzen Haus zum Mitmachen und Ausprobieren für Groß und Klein.

Auch die Themen der Dauerausstellung kommen nicht zu kurz: Die Sammlung zur Fahrradgeschichte im ersten Obergeschoss wird an diesem Tag durch das Highlight einer nachgebauten historischen Laufmaschine von Drais ergänzt.

Für das leibliche Wohl sorgt die Museumskantine. Außerdem werden um 10 Uhr die Gewinner des Jubiläumsquiz gezogen.

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