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Zweite Abgeordnete aus Elmshorn? : Johanna Skalski mit Chancen auf Landtagssitz

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die SPD-Stadtverordnete Johanna Skalski hat Chancen, in den Landtag nachzurücken und hätte dann außer Beate Raudies ein Mandat.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2016 | 12:30 Uhr

Elmshorn | Dass zwei Politiker aus einem Wahlkreis ein Landtagsmandat ergattern, kommt schon mal vor. Sie gehören dann aber unterschiedlichen Parteien an. Dass sie in derselben Stadt leben, ist schon seltener. Doch dass aus einer eher kleinen Stadt gleich zwei Politikerinnen mit dem gleichen Parteibuch im Landtag sitzen, wäre ein Novum. In Elmshorn kann das in den nächsten Monaten möglich werden. Die SPD-Stadtverordnete Johanna Skalski hat durchaus Chancen, in den Landtag nachzurücken. Sie wäre dann nach Beate Raudies die zweite SPD-Landtagsabgeordnete aus Elmshorn.

Raudies wurde bei der Wahl 2012 im Elmshorner Wahlkreis direkt gewählt. Die Elmshornerin Skalski kandidierte im Wahlkreis Pinneberg Nord (Barmstedt, Quickborn, Rellingen und Umland) für den Landtag, unterlag aber beim Kampf um das Direktmandat dem CDU-Politiker Peter Lehnert. Doch nach und nach scheiden SPD-Abgeordnete aus dem Landtag aus. Und Skalski mit dem eigentlich chancenlosen Platz 24 auf der Landesliste kam immer näher ans Nachrücken heran.

Bis zur Sommerpause finden in Schleswig-Holstein drei Bürgermeisterwahlen statt. Und jedes Mal gehen SPD-Landtagsabgeordnete ins Rennen: am 28. Februar Regina Poersch in Eutin, am 5. Juni Simone Lange in Flensburg und am 3. Juli Lars Winter in Plön. Und die würden alle im Fall ihrer Wahl Platz machen für Landtagsnachrücker. Vor Skalski steht noch Stefan Bolln auf der Landesliste. Der Ortsvorsitzende des Barmstedter SPD-Stadtverbands und Schatzmeister des Landesverbands hatte sich im Nachbarkreis Steinburg vergeblich um ein Direktmandat bemüht. Er wäre bereit für die Landtagsarbeit. „Ich würde das Mandat annehmen“, sagte er shz.de.

Damit wäre Skalski die nächste Nachrückerin. Bei einem weiteren Sieg eines SPD-Politikers bei den drei Bürgermeisterwahlen wäre sie im Landtag. Und auch sie würde die Chance ergreifen, „soweit es zu dem Zeitpunkt der Mandatsandienung bei mir persönlich oder beruflich zu keinen wesentlichen Veränderungen gekommen ist“. Dann wären erstmals zwei Elmshornerinnen gleichzeitig SPD-Landtagsabgeordnete.

Als Abgeordnete würde Johanna Skalski ziemlich sicher bei der Wahl 2017 einen besseren Listenplatz bekommen als Platz 24. Und könnte dann noch eher in den Landtag nachrücken.

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