Sperrungen bis Ende April : Jetzt kommen die Alubrücken im Steindammpark

Die Bauarbeiten an der Brücke am Mühlendamm sind in vollem Gange.
Foto:
1 von 3
Die Bauarbeiten an der Brücke am Mühlendamm sind in vollem Gange.

Marode Holzkonstruktionen werden ausgetauscht. Der Neubau kostet 528.000 Euro.

shz.de von
02. Februar 2018, 12:30 Uhr

Elmshorn | Die Wildgänse und Enten ziehen unbeeindruckt ihre Bahnen, Fußgänger und Radfahrer hingegen müssen zurzeit Umwege in Kauf nehmen. Vier marode Holzbrücken im Steindammpark werden ausgetauscht und durch neue ersetzt. „Wir werden im Steindammpark langlebige Aluminiumbrücken bauen“, sagte die Bauingenieurin Annika Markull vom städtischen Flächenmanagement. 

Lange haben die Elmshorner Bürger auf diese Baumaßnahmen gewartet. Bereits 2015 kam der Verfall der Brücken im Park ins Gespräch. Anfang Januar haben die Arbeiten nun begonnen, die Brücken sind schon komplett entfernt. Die Stadt Elmshorn investiert 528.000 Euro in den Neubau. 70.000 Euro Förderung kommen dabei vom Bundesumweltministerium für die Mühlendammbrücke, da diese Teil des Radverkehr-Projektes „Eselsbrücke“ ist. Hiermit soll die Radnutzung attraktiver, der Kohlendioxidausstoß eingedämmt werden.

Die alten Holzbrücken waren gut 30 Jahre alt, das Verfallsdatum lange überschritten. Die schattigen und feuchten Bedingungen im Park förderten das Verrotten. Mit einer Spannweite von 13 Metern und einer Breite von zwei Metern waren sie zwar nicht besonders groß, leisteten jedoch einen großen Anteil für Radfahrer und Fußgänger, die den Steindammpark queren wollten.

Die neuen Aluminiumbrücken werden ein wenig breiter als die direkten Vorgänger sein. Der Einsatz des Leichtmetalls weist mehrere positive Aspekte auf. „Weder rosten diese Brücken, noch können sie verrotten“, erläuterte Markull. Auch müssen die neuen Aluminiumkonstruktionen künftig nicht gestrichen werden. Die Wartungskosten werden demnach geringer ausfallen.

Bis Ende April kann der Steindammpark nur auf dem von Norden nach Süden verlaufenden Weg entlang der Bahngleise, auch bis zur Auszeit am See, passiert werden. Die Steganlage bleibt zugänglich. Es kann jedoch zu Sperrungen des Mühlen- und Steindamms kommen, von denen auch die Fuß- und Radwege betroffen sind.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen