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Elmshorner Nachrichten

17. Oktober 2017 | 21:31 Uhr

Elmshorn : Jetzt geht’s mit dem Neubau los

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Abrissarbeiten rund um das Kibek-Hochhaus an der Reichenstraße sind abgeschlossen. In der nächsten Woche geht es mit den Neubauten und der Sanierung des Elmshorner „Wahrzeichens“ los.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 16:10 Uhr

Elmshorn | In der aufgehenden Wintersonne bietet das Kibek-Hochhaus einen imposanten Anblick. Der Blick auf das Elmshorner „Wahrzeichen“ ist jetzt frei. Sämtliche Hallen drumherum sind längst abgerissen. Jetzt legt Semmelhaack mit dem Neubau los. Am Dienstag, 12. Januar, rollen die Bagger an. Das kündigt Bauleiter Arne Bielenberg auf Anfrage von shz.de an.

Ursprünglich sollten die Arbeiten an den Neubauten und die Sanierung des Hochhauses im vergangenen Oktober beginnen, doch der Abbruch der Fundamente und die Entkernung des Hochhauses verzögerten sich leicht. Die Fertigstellung ist laut Bielenberg jetzt für das erste Quartal 2017 geplant.

Auf dem knapp 7500 Quadratmeter großen Areal an der Reichenstraße entstehen insgesamt vier Neubauten. Auf der Westseite (Kibek-Parkplatz) werden zwei kleinere Wohnhäuser errichtet. Auf der Ostseite entstehen anstelle der weißen Kibek-Hallen zwei Wohnhäuser, die am Rand des Grundstückes gebaut werden. Zwischen diesen Neubauten und dem sanierten Hochhaus wird eine Grünanlage angelegt. 23 Millionen Euro investiert das Elmshorner Unternehmen Semmelhaack in Abriss, Sanierung und Neubauten. Insgesamt entstehen 156 Wohnungen – davon 63 im sanierten Hochhaus. Die Wohnungen werden eine Größe zwischen 50 und 75 Quadratmetern haben. 26 von ihnen werden öffentlich gefördert.

So soll das Semmelhaack-Quartier rund um das ehemalige Kibek-Hochhaus einmal aussehen. (en)
So soll das Semmelhaack-Quartier rund um das ehemalige Kibek-Hochhaus einmal aussehen. (en)
 

Der ehemalige Sitz des Teppichhauses Kibek steht seit dem Umzug an den Franzosenhof im Jahr 2006 leer. Semmelhaack hatte den Komplex Ende 2013 erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Kibek-Chef Frank Sachau hatte seinerzeit lediglich erklärt: „Nur soviel: Die Summe ist nicht so umwerfend.“

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