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Kontrollen in Elmshorn : Jeder Zehnte fährt zu schnell

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Polizei verschärft Tempo-Kontrollen in Elmshorn und Umgebung. Wieder Unfall am Zebrastreifen in der Köllner Chaussee.

von
erstellt am 17.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Elmshorn | Das Gaspedal sollten Autofahrer in Elmshorn und Umgebung in den nächsten Tagen mit Bedacht betätigen. Die Polizei hat angekündigt, vermehrt Tempokontrollen vorzunehmen. Nachdem bereits in den vergangenen Tagen „geblitzt“ worden ist, setzten Beamte der Elmshorner Polizei und des Autobahn- und Bezirksrevier Pinneberg die Kontrollen gestern fort. Das Ergebnis: Etwa jeder zehnte Autofahrer war zu schnell unterwegs.

Die Polizisten hatten sich gestern in Kölln-Reisiek an der Grundschule und in Elmshorn in der Köllner Chaussee am Zebrastreifen im Bereich der Einmündung zur Beethovenstraße postiert. Von 170 kontrollierten Fahrzeugen waren 19 zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter fuhr mit 53 Stundenkilometern durch die 30er-Zone am Zebrastreifen.

Erfreulich für die Beamten: Alle Autofahrer zeigten sich einsichtig. Und nicht nur das. Wie Polizeipressesprecherin Sandra Mohr mitteilt, wurden ihre Kollegen von Passanten für die Kontrollen gelobt. „Sie sagten aber auch, dass nicht nur die Autofahrer Schuld seien, sondern das falsche Verhalten der Radfahrer nicht unerheblich ist“, so Mohr.

Dies ist auch der Polizei bewusst. Aus diesem Grund hatte das Elmshorner Revier Anfang des Jahres verstärkt Radfahrer kontrolliert. Im Mittelpunkt stand auch da der Zebrastreifen in der Köllner Chaussee. „Das ist ein Brennpunkt“, sagt Mohr. „Auch die jetzige Aktion soll helfen, den Übergang sicherer zu machen. Das kann aber nur erreicht werden, wenn alle gleichermaßen ihren Beitrag dazu leisten“, betont die Pressesprecherin.

Erst in der vergangenen Woche war es erneut zu einem Unfall an dem Zebrastreifen gekommen. Wie die Polizei gestern mitteilte, war das Fehlverhalten einer 44-jährigen Radfahrerin ausschlaggebend für den Unfall am vergangenen Montag. Sie sei plötzlich und ohne dies anzuzeigen auf den Zebrastreifen gefahren – direkt vor ein Auto. Die Elmshornerin wurde zum Glück nur leicht verletzt.

Die Polizei kündigt an, die Tempo-Kontrollen in den nächsten Tagen fortzusetzen. „Wir wollen mit dieser Aktion letztlich die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer schützen, auf die Autofahrer Einfluss nehmen“, erläutert Mohr.

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