Intensiver Einblick in die Wirtschaft

Die Schüler der Elmshorner Schulen mit Heinrich Ritscher (Unternehmensverband, hintere Reihe, r.) Spielleiter Günter Wangerin (hinten, 2. v. r), sowie Stefan Geiser und Corinna Strade (Köllnflockenwerke, hintere Reihe 4. und 5. von rechts).  Foto: Amsberg
Die Schüler der Elmshorner Schulen mit Heinrich Ritscher (Unternehmensverband, hintere Reihe, r.) Spielleiter Günter Wangerin (hinten, 2. v. r), sowie Stefan Geiser und Corinna Strade (Köllnflockenwerke, hintere Reihe 4. und 5. von rechts). Foto: Amsberg

18 Schüler von Elmshorner Schulen nahmen eine Woche lang an einer Wirtschaftswoche bei den Köllnflockenwerken teil

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07. Februar 2013, 10:47 Uhr

Elmshorn | Wie funktioniert eigentlich Wirtschaft? Eine Frage, die - vor allem vor dem Hintergrund weltweiter Turbulenzen - keineswegs einfach zu beantworten ist. 18 Schülern der Elsa-Brändström-Schule, der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule sowie der Bismarckschule fällt die Antwort künftig etwas leichter. Sie nahmen eine Woche lang an einer von den Köllnflockenwerken und dem Unternehmensverband Westküste organisierten Wirtschaftswoche teil. "Wir konnten wieder eine gute Mischung aus Theorie und Praxis vermitteln", so das Fazit von Stefan Geiser, Mitglied der Geschäftsleitung der Köllnflockenwerke.

Spielleiter Günter Wangerin hatte die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt und über fünf Runden eines Planspiels täglich begleitet. "Wichtig war, dass die Jugendlichen die wirtschaftlichen Zuammenhänge erkennen. "Sie sollen erfahren, wie viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, um ein Unternehmen zu führen", erklärte Heinrich Ritscher, Geschäftsführer des Unternehmensverbands.

PC-Unterstützt wurden die Entscheidungen jeder Gruppe am Abend verarbeitet und den Schülern am nächsten Morgen als neue Ausgangsposition präsentiert. Dafür erhielten sie einen ausgedruckten Firmenbericht, unter anderem mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Stückgutkalkulation, Lohnsummen, Montagemengen und Sozialaufwand. Auch Umweltberichte zu den ökonomischen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen ergänzten die Informationen.

Ganz offensichtlich haben die Schüler gut aufgepasst. Keine der drei fiktiven Firmen rutschte in die Pleite. "Wir fordern die jungen Menschen, aber wir bieten auch einen interessanten Baustein für eine gute Zukunft", sagte Ritscher, der die gute Zusammenarbeit mit den Köllnflockenwerken lobte. Anhand des Erlernten könnten die Schüler eine fundiertere Entscheidung für ein späteres Studium oder eine praktische Ausbildung treffen.

Die 18 Schüler waren jedenfalls sehr angetan von der Wirtschaftswoche: "Es war anstrengend, aber man hat viele interessante Dinge gelernt. Mir hats Spaß gemacht", sagte Nicolas Schrader. Finja Wieckhorst war schon im vergangenen Jahr dabei: "Es hat mir wieder viel gebracht", sagte sie.

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