In 14 Tagen wird es eng

Trotz Sperrung eines Fahrstreifens und kurzzeitigen Vollsperrungen funktioniert der Verkehrsfluss an der Hamburger Straße zumindest außerhalb der Hauptverkehrszeiten reibungslos.
Trotz Sperrung eines Fahrstreifens und kurzzeitigen Vollsperrungen funktioniert der Verkehrsfluss an der Hamburger Straße zumindest außerhalb der Hauptverkehrszeiten reibungslos.

Vorbereitende Maßnahmen für Bauarbeiten in der Hamburger Straße sind in vollem Gange

shz.de von
18. Mai 2018, 16:00 Uhr

Autofahrer müssen in Elmshorn weiterhin starke Nerven haben. Die Sanierung der kompletten Bundesstraße 431, der direkten Verbindung zur Autobahn 23 auf der sich täglich bis zu 20000 Fahrzeuge tummeln, wird sich voraussichtlich bis 2024 ziehen. Seit Mitte April laufen die Bauarbeiten in dem rund 730 Meter langen, ersten Abschnitt zwischen Steindamm und Hainholzer Damm. Planmäßig soll dieser Bereich im August 2019 fertig sein. Anschließend folgt der nächste Abschnitt bis zum Adenauerdamm/Langelohe.

Auslöser für die Bauarbeiten war das Deckensanierungsprogramm des Bundes. Mit 2,3 Millionen Euro fördert er die neue Fahrbahndecke. Die Stadt Elmshorn trägt noch etwa 400 000 Euro. Zugleich sollen Rad- und Fußwege verbreitert werden, außerdem folgt eine zusätzliche Querung der Hamburger Straße durch eine neue Ampel. Die Ampeln an Bussardweg und Hainholzer Damm sollen verbessert werden.

Im Zuge dieser Maßnahmen erneuert die Stadtentwässerung die Schmutzwasser- und Regenkanäle. 4,5 Millionen Euro kosten alleine diese Maßnahmen. Zudem erneuern auch der Abwasserzweckverband und die Stadtwerke Elmshorn ihre Leitungen.

„Bevor wir mit unseren Arbeiten beginnen können, müssen die Stadtwerke im Vorfeld ihre Leitungen umverlegen, besonders im Kreuzungsbereich Steindamm“, erklärt Heike Meier von der Stadtentwässerung. Zurzeit seien aber noch die vorbereitenden Maßnahmen in Gange. „Die Fahrbahn wird dahingehend verbreitert, dass wir trotz Baustelle einen Fahrstreifen stadteinwärts und einen stadtauswärts behalten. Außerdem müssen dann Absperrungen vorgenommen werden und die Straßenbeleuchtung wird entfernt. Da sind auch eine Absperrfirma und die Verkehrsaufsicht mit involviert“, führt Meier aus. Gut zwei Wochen brauche es noch, bis die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen seien. Ein genaues Datum für den Baubeginn könne allerdings nicht genannt werden. „Besonders das Umstellen der Ampeln ist nicht eben schnell gemacht, da muss ein ganz neues Programm geschrieben werden, das den Verkehrsfluss erfasst und so die Ampeln perfekt schaltet.“

Im Zuge der Bauarbeiten wird der Fußweg beibehalten, der Radweg wird zur Fahrbahn hinzugenommen. Alle Verkehrsteilnehmer brauchen künftig starke Nerven.

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