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Elmshorner Nachrichten

18. November 2017 | 18:55 Uhr

„Ich wollte ein Zeichen setzen“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball: Patrick Ziller spricht im Interview über seine Zukunftspläne beim FCE

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2014 | 15:14 Uhr

Vor rund sechs Wochen verlängerte Mittelfeldakteur Patrick Ziller (24) seinen Vertrag beim FC Elmshorn bis zum Sommer 2015. In der Zwischenzeit hat sich beim amtierenden Meister einiges geändert. Ex-Coach Reza Khosravinejad wurde Ende März vom Amt entlassen, seitdem befindet sich der Verein auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter für die kommende Spielzeit. Im Interview spricht Ziller über seine Gründe für einen Verbleib und seine Erwartungen an den Verein.

Herr Ziller, Sie sind 2013 nach nur einer Saison beim Regionalligisten SC Victoria zum FC Elmshorn zurückgekehrt. Bereuen Sie manchmal die Wiederkehr?
Patrick Ziller: Nein, zu keinem Zeitpunkt. Ich fühle mich sehr wohl im Verein. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass ich meinen Vertrag um ein Jahr verlängert habe.

Sie sprechen ihre Verlängerung an. Sie waren einer der ersten Spieler der für die nächste Serie zugesagt haben. War das beabsichtigt?
Ich wollte mit meiner Zusage schon ein Zeichen setzen und dem Team signalisieren, dass ich trotz einiger Anfragen der Mannschaft treu bleiben werde.

Seit diesem Zeitpunkt hat sich einiges verändert. Der Trainer ist nicht mehr da, etliche Akteure haben ihren Abschied verkündet. Wie beurteilen Sie die derzeitige Situation?
Ich war vor meiner Verlängerung stets im Gespräch mit Präsident Helge Melzer und im Endeffekt kam die Entlassung von Reza nicht allzu überraschend. Es hat einfach nicht gepasst. Momentan ist wieder Ruhe in den Verein eingekehrt und es ist vor allem wichtig, dass die Kaderplanung für die kommende Saison vorangetrieben wird. Ich hoffe, dass wir aufgrund diverser Abgänge auf dem Transfermarkt zuschlagen. Aus meiner Sicht benötigen wir einen Innenverteidiger, einen Stürmer und zwei defensive Mittelfeldakteure. Besonders ein Knipser wie zuletzt Jan Lüneburg (jetzt Norderstedt, Anm. d. Red.) würde uns sehr gut tun.

Das dürfte auch auf die vakante Trainerposition zutreffen. Haben Sie bei Helge Melzer schon Wünsche geäußert?
Ich lege ihm jeden Tag einen Zettel mit Namen hin. (lacht) Nein, Helge wird schon einen guten Nachfolger präsentieren. Es ist aber auch klar, dass sich die Mannschaft Gedanken macht. Ich glaube jedoch, dass die Entscheidung sehr kurzfristig fallen wird.

Wie sehen Ihre persönlichen Ziele für die Zukunft aus?
Ich möchte eine erfolgreichere Saison als in diesem Jahr abliefern. Zunächst einmal gilt die Konzentration den kommenden Begegnungen. Aufgrund unserer Tabellensituation können wir ohne Druck in die Partien gehen.

Apropos Druck: Bei Ihnen stehen nächste Woche die schriftlichen Prüfungen zum Kaufmann im Groß-und Einzelhandel an. Steigt der Puls bereits?
Noch hält es sich in Grenzen. Der Fußball kommt als Abwechslung ganz gelegen.

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