Kommunalwahl : "Ich habe die Ausdauer, um etwas zu erreichen"

Claus Hell will Bürgermeister von Seester bleiben. Foto: mka
Claus Hell will Bürgermeister von Seester bleiben. Foto: mka

Bürgermeister Claus Hell geht für die CDU ins Rennen.

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26. April 2013, 08:49 Uhr

Seester | Seesters amtierender Bürgermeister Claus Hell ist gelernter Landwirt, hat aber, bevor er in den "Unruhestand" ging, bei der Deutschen Telekom gearbeitet. Den landwirtschaftlichen Betrieb hat er in dieser Zeit nebenberuflich geführt. Der 65-Jährige ist verheiratet, hat einen Sohn und zwei Enkelkinder. Zu seinen Hobbys zählt Claus Hell die Fischerei und die Schifffahrt. Der Christdemokrat sagt von sich: "Ich habe den Pagensandvirus." Darüber hinaus ist Hell sportlich interessiert.

Warum wollen Sie Bürgermeister bleiben?

Mir macht die Arbeit als Bürgermeister viel Spaß, ich engagiere mich gern für Seester und mir ist nicht egal, was in Seester passiert.

Was qualifiziert Sie für das Amt?

Wer etwas erreichen will, der muss teilweise sehr dicke Bretter bohren. Das habe ich gelernt. Ich habe das Durchhaltevermögen und die Ausdauer, um etwas für unsere Gemeinde zu erreichen.

Wie wollen Sie Jugendliche an die Wahlurne bringen?

In unseren Informationen für die Erstwähler haben wir erklärt, was Kommunalpolitik überhaupt bedeutet, wofür die Gemeindevertretung und die Ausschüsse zuständig sind, was sie machen und was sie kosten. Darüber hinaus laden wir alle interessierten Jugendlichen ein, uns während unseres Grillabends kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich mit uns auszutauschen.

Was werden für Sie in Seester die drei wichtigsten Themen der nächsten Jahre sein?

Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses und die Sanierung der "Brücke Dörge" im Verlauf des Seesteraudeichs sind wichtige Themen. Darüber hinaus haben wir genug auf dem Zettel. Wir müssen das, was wir haben, erhalten und unsere Pflichtaufgaben erfüllen. Dazu gehören die Grundschule, der Kindergarten die Feuerwehr, die Gemeinderäume. Damit haben wir genug zu tun.

Ist das Thema Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Seester in einem Jahr vom Tisch?

Das Dorfgemeinschaftshaus muss bis einschließlich 2014 fertig gebaut sein. Wir beschäftigen uns laufend mit den Plänen und deren Umsetzung.

Was würden Sie in Seester gerne verbessern, wenn das Geld keine Rolle spielen würde?

Strukturmaßnahmen stünden dann bei mir an oberster Stelle. Die Sanierung von Straßen und Wegen und natürlich die Breitbandversorgung.

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