Hundekotbeutel: Geht es noch besser?

Von den Spendern    gibt  es in  Elmshorn elf Stück.
Von den Spendern gibt es in Elmshorn elf Stück.

Stadtverwaltung verteilt 120 000 Hundekotbeutel in sechs Monaten

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10. Juli 2014, 16:00 Uhr

120 000 Beutel für Hundekot hat die Stadt Elmshorn im vergangenen halben Jahren verteilt. Elf Spender stehen im Stadtgebiet, in vier Lebensmittelmärkten und im Rathaus können sich Hundehalter die Tüten abholen.

Ob die Stadt durch den Aufwand, den sie bereits betreibt, um herumliegenden Hundekot zu vermeiden, in den vergangenen Jahren sauberer geworden ist, möchte Jörg Schmidt-Hilger vom Amt für Stadtentwicklung trotzdem nicht sagen. „Das ist ja ein subjektives Empfinden. Wir kriegen noch immer viele Beschwerden.“

Nicht nur Beschwerden, einige Bürger machen auch Verbesserungsvorschläge: Die Tüten allein reichten nicht aus. „Das wirkliche Problem für mich ist ein ganz anderes: Wohin dann mit der gefüllten Tüte? Es gibt streckenweise gar keinen geeigneten Mülleimer, schon gar keinen, der krähensicher wäre“, schrieb die Elmshornerin Ute Goldenbaum im vergangenen Jahr den EN. Selbst habe sie beobachtet, wie die Vögel, die Tüten aus Mülleimern gezogen haben. In der Sitzung des Stadtverordneten-Kollegiums wurde jetzt die Anfrage von Kai-Olaf von Wolf (SPD) diskutiert, ob nicht biologisch abbaubare Beutel in Elmshorn ausgegeben werden könnten. Tüten, die samt Inhalt kompostierbar wären.

Laut Schmidt-Hilger wäre diese Umstellung jedoch mit Mehrkosten verbunden. Für 1000 Beutel zahle die Stadt 9,50 Euro, zwei Euro mehr wären es für die biologisch abbaubare Variante. Auch beispielsweise rote Beutel, die durch ihre leuchtende Farbe Hundehalter daran hindern sie einfach liegen zu lassen seien teurer. Geld, das erst beantragt werden müsste. Hundekotbeutel stellt die Stadt Elmshorn seit dem Jahr 2000 kostenfrei zur Verfügung.

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