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Rastplatz Steinburg : Hund stirbt bei Unfall auf der A23

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Eine Schwerverletzte, ein toter Hund, der Unfallverursacher leicht verletzt – das ist die Bilanz eines Auffahrunfalls auf der A23 zwischen Horst und Hohenfelde bei Elmshorn.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2014 | 07:16 Uhr

Horst | Der Aufprall muss mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgt sein – schon 150 Meter vor der eigentlichen Unfallstelle begann das Trümmerfeld auf der A23 in Richtung Norden. Bei einem Auffahrunfall bei Horst in Höhe des Rastplatzes Steinburg wurde am Donnerstagabend eine Frau lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der Toyota IQ auf der rechten Spur in Richtung Heide und geriet ins Schleudern, nachdem ein Kombi der Mercedes-E-Klasse hinten auf ihn auffuhr. Die 48-Jährige kollidierte mehrfach mit dem Unfallverursacher und der Mittelleitplanke. Schließlich kamen beide Beteiligten mit ihren Wagen auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Dem 37-jährigen Mercedes-Fahrer gelang es, sich aus seinem Fahrzeug zu befreien, während seine Unfallgegnerin im Fahrzeugwrack eingeklemmt war und nur mithilfe der Feuerwehr unter Einsatz speziellen Geräts aus dem Wagen befreit werden konnte. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde schwer am Kopf verletzt und musste in das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf eingeliefert werden. Laut Polizeiangaben war die Frau auch am Freitagmorgen noch nicht ansprechbar. Der 37-jährige Unfallverursacher aus Itzehoe wurde leicht verletzt. Im Toyota der Frau aus Tönning fuhr ein Hund mit, der den Unfall nicht überlebte.

Während der rund vier Stunden andauernden Rettungs- und Bergungsarbeiten durch das Technische Hilfswerk, die Autobahnmeisterei, die Freiwillige Feuerwehr Klein Offenseth-Sparrieshoop sowie die Polizeikräfte musste die A23 in Richtung Norden gesperrt werden. Die Ermittlungen zu den näheren Umständen des Unfalls dauern an.

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