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Horster Bauausschuss plant 80 Einzel- und Doppelhäuser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einen weiteren Schritt Richtung Verwirklichung des neuen Bebauungsplanes 19 in Horst ist getan. Während des Bauausschusses stimmten die Kommunalpolitiker für die Entwurfs- und Auslegungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungs- und zum Bebauungsplan selbst. Auf einer Fläche von über sechs Hektar sollen im angedachten Gebiet östlich des Fiefhusener Weges und des Eichenweges Grundstücke für rund 80 Einzelhäuser und Doppelhaushälften sowie, wenn gewünscht, auch Mehrgenerationenwohungen entstehen.

Zu den bisherigen Planungen hat es allerdings eine Änderung gegeben. Die vorgesehene Maximalhöhe der Häuser wurde von acht auf neun Meter erweitert. „Acht Meter könnten bei den heutigen Bauweisen zu knapp werden“, so Planer Martin Stepany vom Architektenkontor. Nach längerer Diskussion stimmten die Ausschussmitglieder auch dafür, dass Staffelgeschosse im gesamten Baugebiet nicht geduldet werden. Dies insbesondere aus Rücksicht auf bestehende Nachbargrundstücke. „Es darf nicht dazu kommen, dass Grundstücke durch die Einrichtung von möglichen Dachterassen bei Staffelgeschossen ungehindert eingesehen werden können“, so WHG-Mitglied Rosé König.

Auf der für den Mehrgenerationenbau vorgesehenen Teilfläche des Baugebietes, auf der bislang eine Haushöhe von zehn Metern geplant war, wurde diese ebenfalls auf neun Meter verringert.

Wie Stepany erläuterte, werden für die Realisierung des Baugebietes Ausgleichsmaßnahmen nötig. Diese seien mit der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen. Danach müssen 747 Meter neue Knicks erstellt werden – im Kreis Dithmarschen. Eine Ausgleichsfläche in der Größe von 18  814 Quadratmetern gebe es in Itzehoe, so Stepany. Die vorhandenen Knicks und Bäume sollen weitgehend erhalten bleiben.

Die Erschließung des Bebauungsgebietes ist durch Tempo-30-Zonen und Spielstraßen geplant. Dabei wird es in der Hauptstraße eine 5,50 Meter breite Fahrbahn mit einem Baumparkstreifen (zwei Meter) und beidseitigen Gehwegen (jeweils 1,75 Meter) geben. Die Wohnwege werden sechs Meter breit.

Die Beschlüsse des Bauausschusses müssen jetzt noch vom Gemeinderat auf der Dezember-Sitzung bestätigt werden.

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erstellt am 28.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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