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Elmshorner Nachrichten

20. Oktober 2017 | 11:40 Uhr

Hohenfelde plant den Gemeindesaal

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Wichtigster Punkt in diesem Jahr ist der Kauf des alten Pastorats / Jubiläumsfeier des Sportvereins / Flüchtlinge gut integriert

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2016 | 00:34 Uhr

Im Mittelpunkt der kommunalpolitischen Arbeit steht in Hohenfelde in diesem Jahr die Planung eines Gemeindesaales im Zusammenhang mit dem Kauf des alten Pastorates. „Wir sind immer noch in Gesprächen mit den Vertretern der Kirche, um das Gebäude zu vertretbaren Konditionen zu kaufen. Allerdings gestalten sich diese Gespräche als schwierig, da viele Beteiligte bis hin zur Landeskirche mit am Tisch sitzen“, erklärte Bürgermeisterin Marion Gaudlitz.

Der Bau eines Saales zu ebener Erde für eine öffentliche Nutzung sei feste Absicht der Gemeindevertretung, so die Bürgermeisterin. Sie hofft, dass in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden kann, zumal ja schon Architektenpläne vorliegen.

Sehr erfreut zeigte sich Marion Gaudlitz, dass die Vermarktung für den Anschluss der Gemeinde an das Glasfasernetz erfolgreich verlaufen ist. „Ich hoffe, dass jetzt die Arbeiten dazu reibungslos und zügig beginnen können und erwarte spätestens im September Vollzug. Von mir aus kann es schon morgen losgehen“, sagte sie.

Weitere Themen bleiben in der Gemeinde der Bau der A 20 und die Dorfentwicklung, die unmittelbar zusammenhängen. „Ich rechne nicht damit, dass in Bezug auf den Planfeststellungsbeschluss für den Autobahnbau noch in diesem Jahr etwas passiert“, so die Bürgermeisterin. Grund hierfür sei die Aussage des Verkehrsministers, dass aufgrund des sich im Gebiet befindlichen Seeadlerhorstes neue Überprüfungen notwendig seien.

Sorge bereitet den Kommunalpolitikern die Entwicklung der Gemeinde. „Wir haben eine Nachfrage nach neuen Wohnbaugrundstücken, können aber aufgrund des geplanten Autobahnbaus nicht so agieren, wie wir möchten. Für die Gemeinde gelten andere Lärmschutzrichtlinien als für die Autobahnbauer, so dass wir in Bezug auf Ausweisung von Baugebieten durch die geplante Trassenführung der A 20 und der vorhandenen A 23 sehr eingeschränkt sind“, erklärte Marion Gaudlitz.

Die Aufnahme von bislang zwölf Asylsuchenden aus Syrien und die Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern bei der Integration der Flüchtlinge sei ohne „großes Tamtam“ vonstatten gegangen und klappe gut. Diese Arbeit soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Die Bürgermeisterin freut sich in diesem Zusammenhang, dass die Syrer überaus offen, freundlich und hilfsbereit sind und sich intensiv in den Vereinen und Organisationen der Gemeinde beteiligen. Als „Highlight“ in diesem Jahr bezeichnete die Gemeindechefin das 50jährige Jubiläum des Hohenfelder Sportvereins, das im Sommer mit allen Einwohnern gefeiert werden soll.



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