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Schlechte Internet-Verbindungen : Hörnerkirchen ringt um besseren Anschluss

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Ringen um eine bessere Breitbandversorgung im Amtsbezirk geht in die entscheidende Phase.

Gleich mehrere Themen dürften 2014 im Amtsbezirk Hörnerkirchen zu Dauerbrennern werden. So geht das Ringen um eine bessere Breitbandversorgung in die entscheidende Phase.

Seit etwa vier Jahren bereits sind die schlechten Internet-Verbindungen ein Dauerthema im Norden des Kreises Pinneberg. In weiten Teilen des Amtes müssen Nutzer des weltweiten Netzes gute Nerven besitzen oder viel Zeit mitbringen. Lediglich im Westerhorner Ortskern, wo ein Verteilerkasten der Telekom für einen schnelleren Empfang sorgt, ist der Zugang kein ernstes Problem.

Klubhaus in Bokel wird umgerüstet

Ebenfalls gut vier Jahre wurde über das Sportstättenkonzept diskutiert, das der Elmshorner Planer Burkhardt Koriath einst für den Amtsbereich Hörnerkirchen erstellt hatte. Im Kern sah das Konzept vor, die Sportstätten in Brande-Hörnerkirchen zu bündeln. Weil sich die Umsetzung in weiten Teilen als schwierig bis unmöglich erwies, soll nun der Status quo konserviert werden. Was vor allem die Bokeler freut, denn damit scheint ihr Bolzplatz auf Jahre hinaus gesichert. Und nicht nur das: Auch das Klubhaus in Bokel soll 2014 saniert werden. Nur um die energetische Umrüstung der Flutlichtanlage wird noch gerungen. Knackpunkt dabei sind die immensen Kosten.

Sparkasse geschlossen

Verzichten müssen die Amtsbewohner zukünftig auf eine eigene Sparkassen-Filiale. Das Geldinstitut hat sich aus Brande-Hörnerkirchen zurückgezogen. Dafür plant die Volksbank, ihre Filiale am Markt zu verlagern und zu vergrößern. Keine Neuigkeiten gibt es in Sachen Bokeler See zu berichten. Der Mühlenteich gehört den Betreibern des Ringhotels Bokeler Mühle und steht zum Verkauf (wir berichteten). Als Folge dieser Planungen hatte das Amt im Frühjahr 2013 das Strandbad geschlossen und die Gebäude abgebaut. Eine Wiedereröffnung ist nach Aussage von Amtsvorsteher Bernd Reimers auch langfristig gesehen „nicht realistisch“.

Ruhig geworden ist es während der vergangenen zwölf Monate um die Gaststätte „Zur Tankstelle“ im Ortskern von Brande-Hörnerkirchen. Nachdem vor einem Jahr noch die Schließung drohte, konnte auf den sprichwörtlich letzten Drücker ein neuer Pächter gewonnen werden. Das Areal gehört inzwischen dem Amt, im Mai stimmten die Mitglieder des Amtsausschusses auch dem Kaufvertrag für die angeschlossene Tennishalle zu.

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erstellt am 22.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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