Höki plant zeitgleich Kanalausbau und Straßensanierung

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06. März 2019, 14:06 Uhr

Im kommenden Jahr soll die knapp neun Kilometer lange Straße von Steinburg nach Brande-Hörnerkirchen saniert werden (wir berichteten). 2022 sollen dann die Baumaschinen zwischen Höki und Groß Offenseth-Aspern rollen. Die Politiker in Hörnerkirchen wollen die Bauprojekte des Landes nutzen, um parallel ihre Ortsentwässerung zu erneuern. Diplom-Ingenieur Frank Niehuus von der Ingenieurgesellschaft Siebert und Partner aus Itzehoe stellte die Pläne während der jüngsten Bauausschuss-Sitzung im Landhaus Mehrens vor.

Die Landesstraße von Steinburg nach Hörnerkirchen soll 2020 bis zur Kreuzung Bahnhofstraße/Kirchenstraße vom Land saniert werden. Aktuell sehe es so aus, als plane der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) eine komplette Erneuerung der Straße, sagte Niehuus.

Die Bürger und Anwohner dürfte vor allem interessieren, welche Beeinträchtigungen während der Bauphase auf sie zukommen. Der Kanalbau soll Abschnittsweise über die Bühne gehen, kündigte Niehuus eine sogenannte „Wanderbaustelle“ an. Straßensperrungen seien aber zeitweise unvermeidbar. Wenn sich der LBV, wie erhofft, anschließe und es zum Vollausbau kommt, müssen die Organisation der Baustelle und der Zeitplan mit dem LBV abgestimmt werden. „Momentan haben wir noch keine Zeitschiene“, so Niehuus. Wichtig sei, dass die Anwohner jederzeit in ihre Häuser kommen können. Der Kanalausbau werde insgesamt knapp ein Dreivierteljahr dauern. „In Vollsperrung könnte es deutlich schneller gehen“, sagte der Ingenieur. Doch generell wolle man Verkehrsbehinderungen vermeiden, wo immer es möglich sei. Eine Umgehung soll über die Rosentwiete eingerichtet werden. Die Entwässerung der Parkplätze des geplanten Edeka-Marktes sollen nicht in die neue Mischwasserleitung fließen sondern in ein eigens geplantes Regenrückhaltebecken.

In einer Einwohnerversammlung wird noch einmal über das Projekt informiert. Doch da es noch keine Zeitschiene gebe, wollen die Politiker hierfür erst einen Termin ansetzen, wenn sich der LBV geäußert hat.

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