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Brande-Hörnerkirchen : Höki beerdigt Pläne für Discounter

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Über viele Monate hinweg bestimmte der geplante Discountermarkt-Bau im Ortskern die politischen Debatten in Brande-Hörnerkirchen. Nun scheint das Projekt endgültig begraben.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Während ihrer jüngsten Sitzung votierten die Lokalpolitiker einstimmig für die Aufhebung des Bebauungsplanes Nummer elf, der den Verbrauchermarkt zum Inhalt hatte. Nach diversen Gutachten, eingeschalteten Anwälten und heftigen Wortgefechten zwischen Befürwortern und Gegnern des Marktes dürfte das Thema nun seinen stillen Abschluss gefunden haben.

Bürgermeister Siegfried Winter (CDU) wies darauf hin, dass zwischenzeitlich sowohl die Netto-Kette als potenzieller Betreiber als auch der Investor abgesprungen seien. Obendrein stehe die Fläche nicht mehr zur Verfügung, „da das Vorkaufsrecht erloschen ist“. Auf Nachfrage der SPD, ob die Gemeinde von allen Kosten freigehalten worden sei, versicherte Winter, dass er „von nichts weiß, was nicht vom Investor gezahlt wurde“. Allerdings müsse die Gemeinde die finanziellen Folgen der Rückabwicklung tragen.

Ausweiten will Hörnerkirchen die Zusammenarbeit mit der Elmshorner Familienbildungsstätte (FBS). Die FBS sei für die Qualifizierung und Vermittlung von Tagesmüttern zuständig, erklärte Winter. Und genau für diese Tagesmütter gebe es in Hörnerkirchen momentan einen großen Bedarf. Knapp 1100 Euro zahlt die Gemeinde dieses Jahr an die FBS, um mit qualifizierten Tagesmüttern versorgt zu werden. Damit stünden Hörnerkirchen eigentlich nur neun Betreuungsplätze zur Verfügung. Real jedoch wurden 2012 von der FBS 23 Kinder betreut. Aktuell sind es 18 Kinder. Daher beschlossen die Politiker einstimmig, für zehn weitere Plätze im Jahr 2014 eine Gesamtsumme in Höhe von 4000 Euro an die FBS zu zahlen. „Unsere Krippen und Kindergärten sind ausgelastet, insofern sind die Tagesmütter eine gute Ergänzung“, betonte Winter.

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