zur Navigation springen
Elmshorner Nachrichten

20. August 2017 | 03:03 Uhr

Elmshorn : Höhere Parkgebühren in der City

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Stadt greift ihren Besuchern ordentlich in die Tasche. Die Parkgebühren in der Innenstadt werden teilweise verdoppelt. Mehreinnahmen von 120.000 Euro sind eingeplant.

Achtung Autofahrer: Die Stadt Elmshorn plant ein Großreinemachen bei den Parkgebühren in der City. Die bisher unterschiedlichen Stundensätze in der Innenstadt sollen nach einem Plan der Verwaltung vereinheitlicht werden. Und das wird teuer! Zum Teil werden die Gebühren verdoppelt. Die Stadt verspricht sich dadurch jährliche Mehreinnahmen von bis zu 120 000 Euro.

Bisher herrscht ein regelrechtes Wirrwarr bei den Parkgebühren auf den stadteigenen Abstellplätzen in der City. So zahlt man auf dem Buttermarkt je angefangene zwölf Minuten zehn Cent (50 Cent pro Stunde), wobei für die erste Stunde keine Gebühr erhoben wird. Parkplatzbenutzer in der Peterstraße, Holstenstraße und Kirchenstraße zahlen 50 Cent pro angefangene 30 Minuten (ein Euro pro Stunde). Am Nordufer, Probstendamm und am Bahnhof werden hingegen lediglich 25 Cent je 30 Minuten fällig (50 Cent pro Stunde).

„Dieses Kuddelmuddel versteht doch kein Mensch“, erklärt Immo Neufeldt. Der Vorsitzende des städtischen Ausschusses für kommunale Dienstleister wird auf der nächsten Sitzung am kommenden Montag, 16. September, dieses Thema öffentlich diskutieren, weil die Stadt Ordnung in dieses Wirrwarr bringen möchte.

Zukünftig sollen auf allen Parkflächen die gleichen Preise gelten: 50 Cent je angefangenen 30 Minuten. Manuela Kase vom Stadtmarketingverein begrüßt diese geplante Vereinheitlichung aus Gründen der besseren Vermarktung und Verständlichkeit. Sie plädiert aber auch dafür, auf dem Buttermarkt die so genannte Brötchentaste (erste Stunde kostenfrei) zu erhalten. Für Autofahrer, die auf Abstellplätze angewiesen sind, wird die Parkerei somit einheitlich teurer.

Und weiter noch: Pendler, die eines der kostenlosen 50 Dauertickets für den Buttermarkt haben, werden zukünftig für ihre Plätze zur Kasse gebeten. 20 Euro pro Monat stellt sich die Verwaltung vor. Macht weitere 12 000 Euro Mehreinnahmen pro Jahr für die Stadt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert