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Elmshorner Nachrichten

24. September 2017 | 05:25 Uhr

Hochhäuser in Elmshorn sind sicher

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Brandschutz Stadt hat 31 Gebäude überprüft und gibt Entwarnung

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2017 | 17:53 Uhr

Elmshorns Hochhausriesen in der Meteorstraße, der Eichstraße und im Ellerndamm recken sich mehr als 30 Meter gen Himmel. Die Mieter in den Betonklötzen können sich sicher fühlen, so das Ergebnis einer Überprüfung. Eine Brandkatastrophe wie im Londoner Grenfell Tower – dort starben im Juni in der Flammenhölle 79 Menschen – könne sich in Elmshorn nicht wiederholen. „In unserer Stadt gibt es zehn Hochhäuser. Wir haben sie alle in puncto Dämmung und Fassade überprüft. Sie sind sicher“, sagt Stadtrat Dirk Moritz. Den Hochhaus-Check hatte das Land Schleswig-Holstein angeordnet – nach dem Vorfall in London.

Laut Moritz hat die Stadt Elmshorn aber nicht nur die Hochhäuser kontrolliert, sondern auch die hohen Häuser der Gebäudeklasse 5. Darum hatte der Kreis Pinneberg gebeten. „Auch hier gab es von Seiten der Stadt keine Beanstandungen“, sagt Moritz. Insgesamt hat die Bauaufsicht der Stadt 21 Gebäude unter die Lupe genommen – und zwar nicht nur anhand der Aktenlage, sondern zusätzlich auch noch direkt vor Ort. Die Ergebnisse der Kontrolle wurden an den Kreis gemeldet.

45 Meter: Das höchste Wohngebäude der Stadt ist noch nicht ganz fertig. Das Elmshorner Unternehmen Semmelhaack baut zurzeit das ehemalige, 50 Jahre alte Kibek-Hochaus in der Reichenstraße um. 58 Wohneinheiten verteilen sich auf 13    Stockwerke plus Staffelgeschoss. Der Brandschutz in dem komplett entkernten Gebäude zählte für Oberbauleiter Arne Bielenberg zu den größten Herausforderungen. „Wir haben mit den Feuerwehr-Fahrstühlen und dem Treppenhaus zwei Rettungswege. Durch eine Überdruckanlage können wir das Gebäude komplett entrauchen. Die Fahrstühle verfügen über ein Notstromaggregat,“ sagt Bielenberg. Brandschutz-Standards seien in Deutschland sehr hoch. Bielenberg: „Um sie 100-prozentig zu erfüllen, wurde sehr viel Geld in das Kibek-Haus investiert.“

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