Unterstützung für Tschernobyl-Opfer : Hilfstransport ist auf dem Weg zu Schwester Vera

Packte mit an: Klaus Vierk (oben), ehemaliger St.-Nikolai-Küster.
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Packte mit an: Klaus Vierk (oben), ehemaliger St.-Nikolai-Küster.

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27. April 2013, 08:56 Uhr

Elmshorn/Seester | Die Atom-Katastrophe von Tschernobyl erschütterte 1986 die Welt. Noch heute, 27 Jahre später, unterstützt die Gemeinde St. Nikolai die Opfer des Reaktorunfalls. Die Helfer bringen Rollstühle, Rollatoren, Spielzeuge und Kleidungsstücke nach Minsk, wo Opfer der Katastrophe leben. "Ganz Elmshorn und von Klein Nordende bis Uetersen und Tornesch hat geholfen", sagt Irmgard Thieme, die die Hilfsaktion seit Jahren organisiert.

Vor wenigen Tagen machte sich der Transport von Seester aus auf den Weg. "Wir unterstützen in Minsk den Invalidenverein, das Altenheim und eine Kinderkrebs-Klinik", berichtet Thieme. Vor allem Kinder, die an den Spätfolgen der Katastrophe leiden, würden dort behandelt werden. Der Kontakt sei über die Ordensschwester Vera entstanden, die in Minsk arbeitet. Ursprünglich unterstützte die Thomaskirche die Aktion, seit März vergangenen Jahres ist sie bei der Gemeinde St. Nikolai angesiedelt.

"Der Lastwagen ist randvoll geworden", freute sich Thieme. Möglich gemacht haben das die vielen Unterstützer der Aktion, außer den Privatleuten halfen auch die Volksbank, Edeka Hayunga, das Flora Gesundheitszentrum, das Deutsche Rote Kreuz, Peter Kölln, der DM-Markt, das Vita Sanitätshaus, Marktkauf und die Diakonie.

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