Hier kann Strom getankt werden

tankstellen_kreis
1 von 2

Neuer Service der Kreisverwaltung / Alles rund um Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge / 50 Stationen im Kreisgebiet

shz.de von
07. August 2018, 16:00 Uhr

Langsam, aber stetig, steigt die Zahl der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge im Kreis Pinneberg an. Und damit auch die Notwendigkeit, Ladestationen vorzuhalten. 50 sind es mittlerweile im Kreisgebiet. Nur was nützen die tollsten Ladestationen, wenn kaum einer weiß, wo sie stehen. Mit einer Übersichtskarte auf ihrer Homepage bringt die Kreisverwaltung nun Licht ins Dunkel. Obendrein wird den Nutzern von E-Autos viel Service rund ums Stromtanken geboten. Zu Recht sagt Hartmut Teichmann (unteres Foto), Chefplaner der Kreisverwaltung deshalb: „Damit sind wir in Schleswig-Holstein ganz vorn.“

Viele Autos der Kreisverwaltung werden mit Strom betrieben. Das Auftanken – besser gesagt Aufladen – ist relativ leicht. Direkt vor dem Eingang des Kreishauses ist eine Ladestation. Andere Ladestationen, beispielsweise die vor den Rathäusern von Elmshorn und Tornesch, sind gut zu erkennen und deshalb halbwegs bekannt. Doch wahrscheinlich nur Ortskundige wissen, dass sie Achtern Knick in Raa Besenbek oder an der Dorfstraße in Seestermühe ihr E-Auto aufladen können.

Doch nun gibt es eine Karte, auf der alle Ladestationen im Kreis Pinneberg aufgeführt sind. Zu finden ist die Karte auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-pinneberg.de. Erstellt hat sie Falk Centner (Foto oben). Er ist derzeit in der Kreisverwaltung tätig. „Wir haben alle Ladestationen erfasst, auch die privaten“, sagt Centner. Denn es gibt beispielsweise bei Autohäusern Stromtankstellen, die für jedermann nutzbar sind – gegen Bezahlung.

Auch die Preise sind deshalb in der neuen Karte des Kreises Pinneberg ersichtlich. Und die sind durchaus unterschiedlich. Während die Kunden beispielsweise bei Famila in Quickborn oder bei Roller in Halstenbek kostenlos Strom zapfen, werden an anderen Orten 37 Cent verlangt. Kunden der Stadtwerke Elmshorn können an Säulen des Unternehmens beispielsweise ihre Fahrzeuge kostenlos aufladen, während alle anderen 10 Cent pro Minute zahlen. Auch welche Möglichkeiten des Bezahlens es an den einzelnen Stationen gibt und welche Ladekarten akzeptiert werden, hat Falk Centner aufgeführt. Wie die Ladestationen am schnellsten erreicht werden können, ist der Karte ebenfalls zu entnehmen sowie welcher Steckertyp verwendet wird und wann die Station geöffnet ist. Und nicht zuletzt, ob ein E-Auto-Parkplatz vorhanden ist.

„Das ist ein toller Service für die Bürger. Wir sind froh, dass Falk Centner die Karte erstellt hat“, sagt Teichmann.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen