Hier ist Gemeinschaft ein Kinderspiel

Uwe Reimers und Torsten Ehlert (links) vom Siedlerverein-Team an der Spitze des Umzugs.
1 von 2
Uwe Reimers und Torsten Ehlert (links) vom Siedlerverein-Team an der Spitze des Umzugs.

Großes Fest des Elmshorner Siedervereins in „Sibirien“ mit vielen Jungen und Mädchen / Umzug mit Spielmannszug

shz.de von
30. Juni 2014, 16:00 Uhr

Fröhlich melkt ein fünfjähriger Junge eine Holzkuh und füllt dabei einen Eimer mit Wasser. Konzentriert lenkt ein Mädchen eine Kugel durch ein Holzlabyrinthspiel. Engagiert wie die großen Kollegen in Brasilien schießen Jungen Fußbälle auf eine Torwand. Beim Basketball versuchen Kinder, möglichst viele Körbe zu werfen: Nur ein paar der vielen Möglichkeiten, beim Kinderfest des Elmshorner Siedlervereins am vergangenen Sonnabend Punkte zu erzielen und schließlich zur Königin oder zum König gekürt zu werden.

Um 13.30 Uhr war es am August-Bebel-Platz losgegangen. Angeführt vom Spielmannszug Brande-Hörnerkirchen zogen an die zweihundert Kinder und Erwachsene in einem Umzug durch die festlich geschmückten Straßen der Siedlung und kamen eine gute Dreiviertelstunde später am Restaurant „Sibirien“ an. Unterwegs gab’s für die Kinder schon die ersten Gutscheine für Essen und Getränke – so konnten sich etwa alle besonders nett und fantasievoll kostümierten Teilnehmer über viele Extrabons freuen.

Das Wetter war dem Siedlerverein wohlgesonnen – das wurde spätestens deutlich, als die Kinder bei einem Luftballon-Weitflugwettbewerb ihre Ballons in einen sich zusehends aufklarenden Himmel steigen lassen konnten – ein erster Höhepunkt der Veranstaltung. „Petrus muss ein Siedler sein“, bemerkte denn auch ein Besucher angesichts der strahlenden Sonne des Nachmittags. Im Garten des Restaurants waren die Spielstände, Infozelte, Versorgungsstationen, eine Hüpfburg sowie Tische und Stühle für die Älteren aufgebaut. Neu dabei: eine Popcornmaschine, die sich großer Beliebtheit erfreute.

„Ohne das Engagement von ganz vielen ehrenamtlichen Helfern aus dem Siedlerverein könnte so eine Veranstaltung gar nicht auf die Beine gestellt werden“, erklärte Vereinsvorsitzender Uwe Reimers. „Darüber hinaus sind der Festausschuss und der Vorstand während der Vorbereitungsarbeiten zu einem echten Team zusammengewachsen.“ Und das wurde auch deutlich an den einheitlichen Siedler-Poloshirts, die die Offiziellen an diesem Nachmittag trugen: Neben dem Schriftzug des Vereins und dem Vornamen des Trägers stand da keine Funktionsbezeichnung, sondern kurz und bündig „Team“.

Nach dem Kinderfest freuen sich die Mitglieder des Siedlervereins auf einen weiteren Höhepunkt des Vereinslebens: auf das große Siedlerfest am 15. November im Restaurant „Sibirien“.







zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen