Wohnbebauung in Elmshorn : Hier investiert Semmelhaack 15 Millionen

Die ehemalige Tennisanlage an der Kaltenweide: Noch in diesem Jahr sollen die Erschließungsarbeiten für das geplante Neubaugebiet beginnen.
Die ehemalige Tennisanlage an der Kaltenweide: Noch in diesem Jahr sollen die Erschließungsarbeiten für das geplante Neubaugebiet beginnen.

Semmelhaack will auf einem ehemaligem Sportplatz Einfamilien- und Doppelhäuser bauen. Politik stimmt Plänen unter Vorbehalt zu.

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18. Mai 2015, 10:00 Uhr

Elmshorn | Die ersten der 224 Wohnungen am Henry-Dunant-Ring sind bezogen. Der Startschuss für die Bebauung des Kibek-Areals steht kurz bevor. Und jetzt präsentiert das Wohnungsbauunternehmen Semmelhaack sein nächstes Millionen-Projekt in Elmshorn. Auf dem Gelände der ehemaligen Holsatia-Tennisanlage an der Kaltenweide sollen insgesamt 38 Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Etwa 15 Millionen Euro lässt sich das Elmshorner Unternehmen den Bau kosten.

Geht es nach den Plänen von Semmelhaack, soll noch in diesem Jahr, womöglich im August/September, mit dem Bau begonnen werden. Die Chancen dafür stehen laut Hartmut Thede, Leiter für Projektentwicklung nicht schlecht, schließlich gab die Elmshorner Politik jetzt schon einmal grundsätzlich grünes Licht für das Projekts. Alte Bäume und bestehende Knicks sollen größtenteils erhalten bleiben, um dem Gebiet einen grünen Charakter zu verleihen. Wie viel die 100 bis 150 Quadratmeter großen Häuser am Ende kosten werden, ist noch unklar.

Wohnraum ist in Elmshorn gefragt. Besonders für junge Familien. Das wissen auch die Planer von Semmelhaack. Das Wohnungsbauunternehmen investiert erneut in der Stadt. Auf dem Gelände der ehemaligen Sportanlage an der Kaltenweide soll ein Neubaugebiet mit Einfamilien- und Doppelhäusern entstehen. Laut der Planungen soll noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden.

Grünes Licht für das Millionen-Projekt gab es nun von der Politik. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wurde der Entwurf für den Bebauungsplan Nummer 171 „Holsatia“ genehmigt. Allerdings baten die Ausschussmitglieder ausdrücklich darum, die Erschließung des Gebietes erneut zu prüfen. Bislang ist vorgesehen, das Areal, auf dem sich einst Tennisplätze und eine landwirtschaftliche Nutzfläche befanden, von der Straße Kaltenweide aus zu erschließen. Das passt den Politikern um den Ausschussvorsitzenden Andreas Hahn (CDU) nicht. Sie fordern eine Alternative. Die Planung sei unglücklich, da bereits östlich und westlich an das Plangebiet angrenzende Wegeflächen vorhanden wären. Durch eine mögliche Erschließung darüber würden zum einen Flächen unversiegelt bleiben und zum anderen könnte wertvoller Baumbestand erhalten bleiben.

So soll es aussehen: Semmelhaack plant 24 Einfamilien- und 14 Doppelhäuser.
So soll es aussehen: Semmelhaack plant 24 Einfamilien- und 14 Doppelhäuser.
 

Hartmut Thede, Leiter für Projektentwicklung bei Semmelhaack, sagte auf Anfrage der Elmshorner Nachrichten zu, dass der Vorschlag der Politik geprüft werde. Er freue sich, dass aber bereits grundsätzlich grünes Licht gegeben worden sei. Damit könnten die Planungen weiter vorangetrieben werden.

Das Wohnungsbauunternehmen will auf dem 2,21 Hektar großen Gelände insgesamt 38 Wohneinheiten errichten. Geplant sind 24 Einfamilien- und 14 Doppelhäuser auf Grundstücksflächen mit mindestens 400 Quadratmetern. „Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 100 und 150 Quadratmetern“, sagt Thede. Einen Preis für die Neubauten kann er noch nicht nennen. Nur so viel: In Grundstückskauf, Erschließung und Bau wird Semmelhaack etwa 15 Millionen Euro investieren.

Das Neubaugebiet soll in die vorhandene Bebauung eingepasst werden. So wird die Bebauungskante des südlich angrenzenden Wohngebietes am Wischhof aufgegriffen und entlang des Landschaftsschutzgebietes bis zur nördlich verlaufenden Stichstraße Kaltenweide weitergeführt. „Bestehende Knicks und erhaltenswerter Baumbestand werden größtenteils erhalten. Zudem erfolgt die Neuanlage eines Knicks als östliche Abgrenzung der Neubebauung zum Landschaftsschutzgebiet“, heißt es in der betreffenden Beschlussvorlage der Verwaltung.

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