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Elmshorner Nachrichten

21. August 2017 | 05:22 Uhr

Hier entstehen 20 Krippenplätze

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Anbau Lebenshilfe-Einrichtung an der Käthe-Mensing-Straße wird erweitert / Auch 20 Elementarplätze geplant

Anbau, Umbau und Sanierung: Die Lebenshilfe-Kita in der Käthe-Mensing-Straße wird in den kommenden Wochen und Monaten zur Dauerbaustelle. Die Einrichtung soll schrittweise zu einer inklusiven Kita weiter entwickelt werden – auch im Krippenbereich. „Da ist Elmshorn landesweit Vorreiter“, betonte Lebenshilfe-Mitarbeiterin Helga Kell-Rossmann.

Gestern erfolgte der erste Spatenstich für den 160 Quadratmeter großen Krippen-Anbau, in dem 20 Betreuungsplätze für Jungen und Mädchen im Alter von null bis drei geschaffen werden. Kosten: 629  000 Euro. Davon übernehmen Bund und Kreis 371  800 Euro, die Stadt zahlt 257  200 Euro. Architekt Burkhardt Koriath geht davon aus, dass die Krippe zum neuen Kita-Jahr 2017 bezugsfertig sein wird. Stadtrat Dirk Moritz bescheinigte der Lebenshilfe im Kreis Pinneberg „in Schleswig-Holstein zu den Pionieren der integrativen Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung zu gehören“.

Der Krippen-Anbau bei der Lebenshilfe ist Teil eines ambitionierten Gesamtkonzeptes. Bis 2020 will die Stadt Elmshorn bei den Krippenkindern eine Versorgungsquote von 60 Prozent erreichen. Derzeit liegt sie bei 35 Prozent. „Elmshorn wächst. Der Bedarf steigt“, betonte Moritz. Es gehe um die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Noch fehlen der Stadt knapp 400 Plätze, um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen.

Im Elementarbereich – Kinder zwischen drei und sechs Jahren – fehlen in der Stadt noch zirka 100 Plätze, um eine 100-prozentige Versorgung zu gewährleisten. Bei der Lebenshilfe entstehen durch einen zweiten Anbau weitere 20 Betreuungsplätze. Kosten: 479  000 Euro. Werden alle Zuschüsse bewilligt, trägt die Stadt davon 138  100 Euro.

Bauarbeiten in der Kita – und das bei laufendem Betrieb: „Das wird eine logistische und pädagogische Herausforderung“, räumte Kell-Rossmann ein. Laut Koriath sollen die lärmintensiven Arbeiten nach 14 Uhr ausgeführt werden.

Zwei Anbauten und der Umbau des Eingangsbereiches: Damit nicht genug. Die 1981 in Betrieb genommene Kita wird auch saniert. Unter anderem bekommt die Einrichtung eine neue Heizung und ein neues Dach. „Dank der aktuellen Förderprogramme kann die Stadt in den nächsten drei Jahren rund eine Million Euro in die Kita Käthe-Mensing-Straße investieren“, sagte Moritz.

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erstellt am 20.Dez.2016 | 16:10 Uhr

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