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Elmshorner Nachrichten

16. Dezember 2017 | 18:19 Uhr

Hatje will Chef im Rathaus werden

vom

Kandidat von SPD, CDU und FDP stellt sein Sechs-Punkte-Programm vor / Morgen macht er Wahlkampf in Hainholz

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Elmshorn | Die Mission "Bürgermeister" - für den Bewerber Volker Hatje ist nun auch offiziell gestartet. Der Gemeinschaftskandidat von SPD, CDU und FDP hat in dieser Woche sein Programm vorgestellt. Mit einem Sechs-Punkte-Plan möchte der amtierende Stadtrat bei den Wählern trumpfen und Mitbewerberin Katja Wolframm (Bündnis 90/Die Grünen) ausstechen. Die Reserviertheit und Zurückhaltung, die Hatje meist an den Tag legt, ist zu Gunsten eines dynamischen und entschlussfreudigen Machers verschwunden. Härte und Entschlossenheit regiert seinen Wahlkampf. "Ich will gewinnen", ruft Hatje in Richtung Wolframm aus.

Hatje geht entschlossen in den Wahlkampf. Er bezeichnet sich als "Elmshorner Urgestein" und möchte nicht nur als Stadtrat sondern zukünftig auch als Bürgermeister in seiner Heimatstadt etwas bewegen. "Elmshorn ist mir wichtig", sagt er. Sein Sechs-Punkte-Plan ist dementsprechend auch eine klare Kampfansage an die bisher einzige Mitbewerberin, Katja Wolframm. Direkt, unverblümt, nahezu mit unbeschwerter Ehrlichkeit erzählt Hatje von seiner Vision.

Mit den Schlagworten "Bildung ist wichtig", "Stadtentwicklung und Umwelt", Wirtschaft und Finanzen - Motor der Stadt", "Soziales, Gesundheit und Kultur", "Jugend und Sport" sowie "Bürgerbeteiligung" will Hatje die Gunst der Wähler erlangen. Von besonderer Wichtigkeit sind ihm der Bildungsbereich, die Kinder- und Jugendbetreuung, bezahlbarer Wohnraum und die Stadtentwicklung selbst. "Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagt Hatje.

Das geht natürlich nicht ohne Investitionen. Klar. Doch hier legt sich Hatje von selbst an die Kette und möchte sich und seiner künftigen Verwaltung ein umfangreiches Sparprogramm verordnen. Großinvestitionen adé? Soweit geht Hatje nicht. Aber "Das neue Rathaus ist der letzte Drops, der noch gelutscht werden muss", sagt er. Mehr könne sich die Stadt schlichtweg zurzeit nicht leisten.

Die Mission "Bürgermeister" - dafür drängt Hatje in die Quartiere der Wähler. "Ich möchte mit den Leuten dort reden, wo sie wohnen, einkaufen, leben", sagt er. Anstelle eines Bürgerkontaktes hinter der gesichtslosen Identität des Rathauses möchte Hatje lieber bei den Menschen zu Hause sein - ihnen Auge in Auge gegenüberstehen. Ihnen persönlich die Hemmschwelle zur Verwaltung und Politik nehmen. Vor Ort Dinge erklären und Infos loswerden.

Ein bisher unbekanntes Terrain für Hatje. Quartiers-Wahlkampf: "Das habe ich noch nie gemacht." Macht nichts, grinst er mit großem Selbstvertrauen. Denn kontaktscheu war der Stadtrat noch nie. Sein Ziel vor Ort: "Ich möchte die Elmshorner dazu bewegen, zur Wahl zu gehen, mitentscheiden zu wollen", sagt er. Letztendlich möchte Hatje eines: Die meisten Stimmen der Elmshorner bei der Bürgermeisterwahl am 22. September bekommen. Wahlkampf hin oder her. Hatje verspricht den Wählern, dass er kein Mensch sei, der im Wahlkampf erst das Blaue vom Himmel herunterlüge und danach seine Befürworter im Regen stehen ließe. Ganz im Gegenteil: Er sei vielmehr volksnah, habe stets für jeden eine breite Schulter zum anlehnen.

Erster Termin seiner Bürgermeister-Wahltour ist der morgige Freitag. Von 15 bis 18 Uhr begibt sich Hatje ins Quartier Hainholz. Auf dem Edeka-Parkplatz wird er sein mobiles Wahlbüro aufbauen. An seiner Seite: Vertreter des ansässigen Stadtteilvereins. Einen Tag später, am Sonnabend von 9 bis 12.30 Uhr, steht Hatje beim Supermarkt in der Meteorstraße.www.volker-hatje.de

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