Hans-Jörn Arp fürchtet Weimarer Verhältnisse in Steinburg

Die CDU-Kandidaten Mark Helfrich (v.l.), Marion Gaudlitz und Hauke Greve informierten beim kommunalpolitischen Frühschoppen in Horst. Foto: moh
Die CDU-Kandidaten Mark Helfrich (v.l.), Marion Gaudlitz und Hauke Greve informierten beim kommunalpolitischen Frühschoppen in Horst. Foto: moh

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24. Mai 2013, 03:59 Uhr

Horst | Mit Marion Gaudlitz und Hauke Greve standen gleich zwei Kreistagskandidaten aus dem südlichen Kreis Steinburg den über 30 Teilnehmern beim kommunalpolitischen Frühschoppen der CDU Rede und Antwort. Die Moderation hatte der Horster Ortsvorsitzende Jörn Plöger übernommen. Auch Hans-Jörn Arp als Landtagsabgeordneter und Mark Helfrich als Itzehoer Kreistagskandidat und Kandidat zur Bundestagswahl waren gekommen.

Ein Eingangsstatement zu landespolitischen Themen von Hans-Jörn Arp eröffnete den Frühschoppen. Er betonte, dass er die Region mit den beiden Kandidaten gut aufgestellt sieht, fand aber auch nachdenkliche Worte. "Die anstehende Kommunalwahl kann zur Folge haben, dass bis zu neun verschiedene Fraktionen im Kreistag Platz finden. Das erinnert fast schon an Weimarer Verhältnisse", so der CDU-Politiker. Er sei froh, dass der Kreistag bereits jetzt wegweisende Entscheidungen für den Kreishausneubau, das Regionale Bildungszentrum und den Katastrophenschutz gefällt hat. "Die Meinungsbildung im neuen Kreistag wird sicher nicht einfacher werden", so Arp.

Ungezwungen wurde der Vormittag dann fortgeführt. Die Kandidaten und Gäste setzten sich zu direkten Gesprächen mit an die Tische und führten intensive Gespräche, die sich von Schule über Infrastruktur bis hin zu bundespolitischen Themen wie der Energiewende zogen.

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