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Wenn es Nacht wird : Halloween-Haus in Sparrieshoop

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Morgen wird Halloween gefeiert. Sven Weide zelebriert diesen Tag auf seine ganz spezielle Weise – Haus und Garten „geschmückt“.

Klein Offenseth-Sparrieshoop | Wer morgen Abend einen Schritt in die Auffahrt des weißen Eckhauses an der Bahnhofstraße 33 in Klein Offenseth-Sparrieshoop setzt, braucht starke Nerven. Gruselige Gestalten flattern im Wind, riesige schwarze Spinnen klettern an der Hauswand, ein Skelett streckt seine bleichen Knochen in die Höhe und Grabsteine zeigen unmissverständlich, dass dies kein normaler Ort ist. Verstärkt wird das unheimliche Erlebnis noch durch die tanzenden Skelette, die wie von selbst im Dunkeln auftauchen und nach Michael Jacksons „Thriller“ tanzen oder Gräbern entsteigen.

Für diesen Gruselspaß verantwortlich ist der Hausbesitzer Sven Weide. „Ich liebe Halloween und freue mich jetzt schon, wenn sich jemand auf dem Weg zu unserem Haus erschreckt. Im vergangenen Jahr hatte ich nur Soundeffekte, aber diesmal wird es richtig gruselig“, verspricht der 47-Jährige.

Zusätzlich zu den „üblichen“ Halloween-Accessoires hat Weide eine drei mal vier Meter große Projektionsfläche aus Styroporplatten gebastelt. Auf dieser Fläche werden gruselige Animationsfilme gezeigt. Und auch das Wohnhaus selbst wird nicht verschont. Weiße „Gespenster“ huschen an der Fassade entlang und verstärken die unheimlichen Effekte noch.

Sven Weide liebt Halloween so sehr, dass er seinen Garten in ein Gruselkabinett verwandelt hat.  (Foto: Meißner)
Sven Weide liebt Halloween so sehr, dass er seinen Garten in ein Gruselkabinett verwandelt hat. (Foto: Meißner)
 

Die Idee zum Halloween-Gruselspaß hat Weide aus dem Internet. Auf YouTube wurden unzählige Filme hochgeladen, in denen Halloween-Häuser mit gruseligen Projektionen zu sehen sind. „Mapping“ nennt sich das Projektionsverfahren, das in Amerika sehr populär ist.

„Das wollte ich auch haben. Also habe ich mir bei einem amerikanischen Anbieter eine Mapping-DVD bestellt und den passenden Beamer habe ich mir gebraucht organisiert“, so Sven Weide.

Im Garten darf sich gegruselt werden. (Foto: Meißner)
Im Garten darf sich gegruselt werden. (Foto: Meißner)
 

Zwei Tage benötigte der Sparrieshooper, um seinen Garten in einen „Friedhof“ inklusive Gespenster zu verwandeln. Dass die Wirkung bereits am Tage gruselig ist, haben ihm seine knapp zehnjährigen Zwillinge bescheinigt. Trotzdem hat er nochmals aufgerüstet. In der Halloween-Nacht werden Nebelschwaden den unheimlichen Effekt im Vorgarten des Hauses noch unterstützen.

Doch Sven Weide liebt nicht nur Halloween, sondern auch die Weihnachtszeit. Schon jetzt ist er am Planen, wie er sein Haus und den Garten dekorieren wird. „Auf jeden Fall möchte ich ganz viele blinkende Lichter am Haus haben“, sagt er.

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erstellt am 30.Okt.2015 | 15:45 Uhr

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