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Elmshorner Nachrichten

21. November 2017 | 14:56 Uhr

Hainholz: Mehr Geld für die Stadtteilarbeit

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Stadt und Vermieter förderten bereits 2013 insgesamt 13 Projekte

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Eine gute Nachricht für die Bewohner des Elmshorner Stadtteils Hainholz: Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje (parteilos) und Henrik Kreime, Leiter des Immobilienmanagements Hamburg bei der TAG Wohnen & Service GmbH, haben den Stadtteilverein Hainholz besucht und weiterhin Unterstützung für die Stadtteilarbeit zugesagt. Mehr noch: Bei einem Gespräch im Stadtteil-Treffpunkt am Hainholzer Damm gaben der Vertreter des größten Vermieters in dem Quartier und der Verwaltungschef der Stadt eine Erhöhung ihrer Zuschüsse für 2014 bekannt. Stadt und Immobilienfirma werden ihre Spenden für den Stadtteilfonds jeweils von 5000 auf 7000 Euro erhöhen.

„Die Firma TAG und die Stadt Elmshorn sind die finanziellen Säulen als Spender bzw. Unterstützer für unseren Verein“, erläutert Norbert Borgwaldt, Vorsitzender des Stadtteilvereins Hainholz. Dies sieht seine Stellvertreterin Kerstin Thiel, die auch Leiterin des Hainholzer Beratungs- und Therapiezentrums (BTZ) der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist, genauso. Sie ergänzt: „Es ist sehr wichtig und gut, dass die Stadt Elmshorn und die TAG auch nach Beendigung des Förderprogramms zur ‚Sozialen Stadt’ die Entwicklung des Stadtteils Hainholz weiter unterstützen und dadurch Kontinuität sichern.“ Beide Vorstandsmitglieder des seit zehn Jahren bestehenden Vereins verleugnen nicht, dass sie in der erweiterten Unterstützung auch eine Bestätigung des erfolgreichen Konzeptes „Stadtteilfonds in Hainholz“ sehen.

Den Stadtteilfonds gibt es seit 2008. Aus diesem Topf werden einzelne Projekte in dem Quartier unterstützt. Dabei funktioniert ein Stadtteilfonds-Projekt nur in einer Kombination aus ehrenamtlichen Kräften im Stadtteil und Fachwissen und Unterstützung von den örtlichen Institutionen sowie Schulen, Kindergärten und Vereinen. Der Stadtteilverein sieht sich dabei als Bindeglied und als „Verwalter“ der nötigen Geldmittel für die Werbung der Projekte, Beschaffung von Material, Mietkosten, Gebühren oder auch anderen Ausgaben. Borgwaldt: „Unser Ziel ist es, etwas gemeinsam zu bewegen, wenn es darum geht, mit kleinem Aufwand die Lebensbedingungen und Angebote in Hainholz zu verbessern.“

Vom Stadtteilfonds Hainholz wurden vergangenes Jahr insgesamt 13 Projekte gefördert. Dabei boten die Projekte ein großes Spektrum unterschiedlicher Angebote, die sich an Kinder und Jugendliche genauso wie an Erwachsene im Stadtteil richteten.

Allerdings hilft Geld allein nicht: Die vielfältigen Angebote konnten 2013 nur mit tatkräftiger, ehrenamtlicher Unterstützung vieler Stadtteilbewohner und Organisationen im Quartier umgesetzt werden. Dies wird in Zukunft auch nicht anders sein.

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