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Semmelhaack in Elmshorn : Grundstein für Generationen-Park

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

30-Millionen-Euro-Projekt mit 224 Wohneinheiten auf dem Gelände des ehemaligen Altenheims „Haus Elbmarsch“.

Elmshorn | „Für Herrn Semmelhaack ist Elmshorn der Nabel der Welt. Es ist seine Heimatstadt.“ Das betonte Hartmut Thede bei der offiziellen Grundsteinlegung für das 30-Millionen-Euro-Projekt des Elmshorner Immobiliengiganten im Westen der Stadt. Laut des Projektleiters Thede sei sichtbares Zeichen dafür, dass Elmshorn Theodor Semmelhaack am Herzen liegt, dass zu den bestehenden 591 Wohnungen und 13 Gewerbeobjekten des Unternehmens in der Krückaustadt mit dem Quartier „Henry-Dunant-Ring“ nun weitere 224 Wohneinheiten hinzukommen. Und damit nicht genug: Auch das Kibek-Areal will Semmelhaack 2015 neu bebauen.

Auf dem 26.000 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Alten- und Pflegeheims „Haus Elbmarsch“ entstehen neben 207 Geschosswohnungen auch 17 Reihenhäuser, alle zur Vermietung. 80 der Wohneinheiten werden öffentlich gefördert. Thede stellte heraus, dass der neue Wohnpark ein Zuhause für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf, für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf, die trotz der Einschränkung selbstbestimmt in ihrer eigenen Wohnung leben möchten, ist. Mit der Pflege SH und dem Verein für selbstbestimmtes Wohnen kooperiere Semmelhaack mit zwei Partnern, die in dem Quartier eine 24-Stunden-Versorgung ermöglichen. Ebenso würden aber auch kleinere Familien und Singles zu der Zielgruppe zählen.

„Das Projekt ist einmalig in Elmshorn und beispielhaft für ganz Schleswig-Holstein“, lobte Bürgermeister Volker Hatje den Inklusionsansatz. Es sei der erste Generationen-Park Elmshorns. „Ein Quartier für wirklich alle Menschen“, betonte der Bürgermeister. Für das Areal habe es viele potenzielle Investoren gegeben. Mit seinen Plänen habe das Unternehmen Semmelhaack aber zügig sowohl Verwaltung als auch Politik überzeugt.

Schon im späten Frühjahr 2015 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Mitte 2015 sollen dann die Arbeiten an den Objekten komplett abgeschlossen sein. Dann muss nur noch der Außenbereich fertig gestaltet werden.

Ein großes Dankeschön richtete Hartmut Thede in seiner Rede an die Stadt Elmshorn. Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Politik sei grandios gewesen. In weniger als einem Jahr sei es gelungen, die Baugenehmigung zu erhalten. Auch Hatje dankte im Anschluss in seiner Ansprache dem Projektleiter für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und blickte voraus auf das nächste gemeinsame Großprojekt: das Kibek-Areal. Nach den Plänen des Immobilienunternehmens sollen im ehemaligen Teppich-Hochhaus und vier weiteren Häusern mehr als 150 Wohnungen entstehen. Anfang 2015 sollen Abriss- und Neubauarbeiten beginnen.

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erstellt am 26.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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