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Klein Nordende : Großfeuer nach der großen Feier

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

In Klein Nordende brennt die Maschinenhalle eines Bauernhofs nieder. Zwei Maishäcksler Opfer der Flammen. 80 Kräfte im Einsatz.

Klein Nordende | Am Wochenende noch hatte die Freiwillige Feuerwehr Klein Nordende mit vielen Aktionen ihr 125-jähriges Jubiläum gefeiert. Gestern waren die Brandbekämpfer noch mehr gefordert: Am Heideweg stand um 15.30 Uhr die Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Unternehmens in hellen Flammen. Darin verbrannten zwei Maishäcksler und umfangreiche Strohvorräte. Personen und Tiere wurden zum Glück nicht verletzt.

Mehr als 80 Einsatzkräfte aus vier Wehren kämpften mehrere Stunden gegen das Feuer an. Weitere, dicht beieinander stehende Gebäude konnten erfolgreich geschützt werden. Die zum Hof hin offene Halle hingegen brannte zu zwei Dritteln aus.

Dichter Rauch und Flammen waren beim Eintreffen der ersten ehrenamtlichen Helfer aus dem Dach geschlagen. Es bestand die akute Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreiten würde. „Dies zu verhindern, war unser Hauptaugenmerk und dies haben wir auch geschafft“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Bunk am Einsatzort. Außer der Klein Nordender Wehr war gleich zu Beginn auch die Drehleiter aus Elmshorn mit alarmiert worden. Klein Nordendes Wehrführer Martin Höppner ließ bald darauf auch die Nachbarwehren aus Groß Nordende und Heidgraben anrücken. Auch die Feuerwehr Elmshorn verstärkte im Laufe des Nachmittags ihr Aufgebot, da wegen der starken Rauchentwicklung im Bereich des Hofes nur unter schwerem Atemschutz gearbeitet werden konnte. Per Radiodurchsage wurden die Einwohner in Heidgraben und Groß Nordende aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Mit Hilfe eines Teleskopladers und eines Baggers wurden ab 16.30 Uhr die Blechwände an der rückwärtigen Seite geöffnet und das Stroh nach und nach ins Freie befördert. Für die Wasserversorgung wurden mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitungen zu zwei Hydranten und einem Teich in der Nähe verlegt.

Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Eurobereich liegen. Angaben zur Brandursache konnte die Feuerwehr noch nicht machen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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erstellt am 08.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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