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Elmshorner Nachrichten

21. Oktober 2017 | 13:07 Uhr

Großer Zirkus zum Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Grundschule Klein Nordende-Lieth feiert mit Hilfe von „Ubuntu“ 25 Jahre Integrationsarbeit / „Schritt für Schritt zur Inklusion“

von
erstellt am 14.Mai.2014 | 16:00 Uhr

„Das war spitze! Die Kinder sind toll!“ Das war nach den vier Zirkusvorstellungen der Jungen und Mädchen der Grundschule Klein Nordende-Lieth das einhellige Fazit der Zuschauer. Klein Nordendes Pastor Lars Därmann sagte: „Es war super toll und es ist schön, die stolzen Gesichter der Kinder während ihres Auftritts zu sehen.“ Auch Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel sowie zahlreiche Gemeindevertreter waren von den Aufführungen der Kinder begeistert. Die Zirkusvorstellungen waren Höhepunkt und Abschluss eines besonderen Geburtstagsprojektes der Grundschule Klein Nordende-Lieth gemeinsam mit dem „Circus Ubuntu“. Mit dem Zirkusprojekt wurden 25 Jahre Integration an der Grundschule gefeiert.

„Eine Zirkus-Projektwoche passt ganz wunderbar zu einem Jubiläum dieser Art“, waren sich das Lehrerkollegium und die Schüler schnell einig. Noch bevor die Proben begannen, wurde ein Name für den Zirkus gesucht. Die Schulkinder konnten Vorschläge einreichen und schließlich entschieden sich die Kinder mehrheitlich für „Zirkus Almami“ (Alle machen mit). Ein Logo und eine Fahne wurde entwickelt, T-Shirts gestaltet und ein Lied über den Zirkus von Ruth Mergel gedichtet. Während der Projektwoche setzte sich der Zirkus Almami aus insgesamt 24 Trainingsgruppen zusammen. Die Kinder durften sich aussuchen, welche zwei Disziplinen sie trainieren wollten. Luftakrobatik, Seiltanz, Jonglage, Einradfahren, Tierdressur und vieles mehr standen auf dem Programm. Zusätzlich zum Training, das sowohl in der Schule als auch im Gemeindezentrum und im Zirkuszelt an der Dorfstraße stattfand, gab es täglich für jeden kleinen Artisten noch praktischen Unterricht. Gemeinsam wurde dann an den Kostümen gearbeitet, gebastelt, musiziert, zirkustypische Bauchläden gebaut und für den Inhalt der Bauchläden gebacken. Parallel dazu gestalteten Lehrer und Schüler eine Zirkuszeitung mit Interviews und Fotos.

Am Ende der Woche standen schließlich die vier Zirkusvorstellungen, die zeigten, wieviel die Jungen und Mädchen innerhalb von fünf Tagen gelernt und auf die Beine gestellt hatten.

Schulleiterin Ines Görmann blickte bei der Begrüßung der Zuschauer auf die 25 Jahre Integration an der Grundschule zurück und sagte: „Seit 25 Jahren gehen wir nun Schritt für Schritt den Weg von der Integration zur Inklusion. Unser Alltag ist geprägt von der Normalität des unterschiedlichen Seins. Bei uns steht das Kind mit seiner Individualität und seinem momentanen Entwicklungsstand an oberster Stelle.“ Görmann bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre. Ein großes Dankeschön ging auch an die zahlreichen Eltern und freiwilligen Helfer, die teilweise die ganze Projektwoche mit von der Partie gewesen sind. „Mit unserem 13-köpfigen Kollegium hätten wir dieses Projekt nicht auf die Beine stellen können“, so Görmann.

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