Große, alte Pappeln platt gemacht

Auf dem  Spielplatz am Dehlerweg  zwischen  Elbinger Straße und Eckermannstraße ließ die Stadt zwei große Pappeln und einige Birken fällen. Abgeholzt wurden  auch Bäume am Spielplatz im Bereich Lupinenweg/Roggenkamp.
Auf dem Spielplatz am Dehlerweg zwischen Elbinger Straße und Eckermannstraße ließ die Stadt zwei große Pappeln und einige Birken fällen. Abgeholzt wurden auch Bäume am Spielplatz im Bereich Lupinenweg/Roggenkamp.

Phänomen Astabwurf: Gefährdung der Kinder und Passanten auf dem Spielplatz zu hoch / Neue Bäume werden gepflanzt

shz.de von
07. Februar 2014, 10:29 Uhr

Große, mindestens 60 Jahre alte Pappeln sind gefällt worden. Zusammen mit einigen Birken ließ die Stadt Elmshorn die Pflanzen auf dem eher versteckt liegenden Spielplatz am Dehlerweg zwischen Elbinger Straße und Eckermannstraße abholzen.

Vor allem die beiden großen Pappeln mit einem Stammdurchmesser von gut 1,50 Metern machten für den Laien einen gesunden Eindruck. Warum sie trotzdem gefällt werden mussten, erläutert Thomas Miller. Er ist im Rathaus beim städtischen Flächenmanagement für die Grünanlagen Elmshorns zuständig.


Die Bäume verloren immer wieder Zweige


„Die großen Bäume verloren immer wieder Zweige“, berichtet der Landschaftsgärtnermeister. Wenn die Pflanzen dazu neigen, müssen sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Das gelte ganz besonders bei Spielplätzen, weshalb städtische Mitarbeiter auch Bäume am Spielplatz Lupinenweg / Roggenweg abgeholzt haben.

Erstaunlich: Einige alte Pappeln neigen, so Miller, zum Astbruch, andere nicht. „Es ist noch nicht wissenschaftlich genau geklärt, warum das so ist. Daran wird noch geforscht“, so der Rathausmitarbeiter. So oder so müsse aber eine Gefährdung der Kinder ausgeschlossen werden, wenn die Pappeln häufiger Äste abwerfen. „Wir nehmen die Bäume nicht aus Spaß weg“, versichert Miller.

Fest steht auch: Es werden auf jeden Fall an beiden Spielplätzen neue Bäume gepflanzt, denn reichlich Platz dafür ist geschaffen worden. „Und das muss auch so sein“, bekräftigt Miller die generelle Vorgehensweise der Stadtgärtner.


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