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Elmshorn : Gottesdienst aus dem Christus Zentrum Arche live im ZDF

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

ZDF-Übertragung aus der Lornsenstraße. Präsentiert wurde ein kurzweiliger Gottesdienst mit viel Musik.

shz.de von
erstellt am 09.Mär.2015 | 12:30 Uhr

Elmshorn | Mehr als zwei Tage lang vereinnahmte ein stattlicher Fuhrpark imposanter Lastkraftwagen samt Anhänger den Parkplatz am Christus Zentrum Arche (CZA) sowie einen Teil des dortigen Seitenstreifen am Ende der Elmshorner Lornsenstraße. Der Hintergrund: Bei diesen Fahrzeugen handelte es sich um Sendefahrzeuge des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF), das im Zuge seiner Reihe „Fernsehgotttesdienst“ in der Krückaumetropole Station machte, um am gestrigen Morgen den jüngsten Gottesdienst aus dem CZA in seinem Hauptprogramm live zu übertragen.

Rund 25 Mitarbeiter hatte der größte deutsche Fernsehsender nach Elmshorn geschickt, um mit modernster Übertragungstechnik, 45 Minuten Bild- und Tonmaterial, eingefangen von vier Kameras und rund ein Dutzend Mikrofonen, nach Mainz und von da aus in die Wohnstuben der Republik zu transportieren.

Die Gelegenheit, vor Ort dabei zu sein, nutzten zahlreiche Bürger – der große Saal im CZA zeigte sich eine halbe Stunde vor Sendebeginn um 9.30 Uhr restlos gefüllt. Das Publikum war gut gemischt, jung und alt saßen nebeneinander, teilweise waren ganze Familien gekommen, um Fernsehen einmal hautnah erleben zu dürfen. Pünktlich auf die Minute erfolgte der geplante Beginn des Gottesdienstes, der unter dem Motto „Tatsächlich Liebe“ stand, mit beeindruckendem Sound: Es erklang der Beatles-Klassiker „All you need is Love“, schwungvoll dargeboten von dem CZA-Gospelchor unter der Leitung von Angela Mumssen samt Band bestehend aus Benjamin Merkel (Schlagzeug), Florian Neumerkel (Bass), Christian Turkat (Gitarre) und Markus Haist (Hammond-Orgel).

Auch die darauf folgenden 45 Sendeminuten erwiesen sich als überaus kurzweilig. Präzise und einfühlsam zeigten sich Esther Dymel-Sohl und Bernd Hock in der Moderation. Filmeinspieler zum Thema des Gottesdienstes sowie kurze Interviews wurden umrahmt von weiteren musikalische Beiträgen – unter anderem „Du meine Seele, singe“ (EG 302), der Gospel „Sometimes I feel like a motherless Child“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“, ein Lied des Predigers Gerhard Tersteegen aus dem Jahr 1750 – die allesamt kraftvoll und teilweise sehr mitreißend gesungen wurden. Nicht ohne Wirkung: Das Publikum stand mehrmals auf, sang fröhlich mit und klatschte im Takt.

Der Gotteseinst konnte begeistern

Auch mit Applaus wurde nicht gegeizt. Zu recht, denn dieser Gottesdienst, in dessen Kern eine emotionale anrührende aber mit klaren Aussagen („…wenn es an Zuspruch fehlt, verliert die Seele ihren Sauerstoff…“) bestückte Predigt von Pastor Hans-Peter Mumssen stand, konnte begeistern.

„Einen besseren Start in einen sonnigen Sonntag kann man nicht bekommen“, meinte beispielsweise Jürgen Hellrich (38) aus Horst. Der Feinmechaniker war mit seiner Frau Ute (34) und seinen Kinder Pauline (6) und Rainer (8) zum CZA gekommen. Seinem Nachwuchs gefielen vor allem die „tollen Lieder“ und „die Menschen mit den Kameras und den langen Kabeln“.

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