Kooperationsvertrag unterzeichnet : Gewerbepark Bokhorst: Jetzt kann es losgehen

Kerstin Frings-Kippenberg und Volker Hatje haben den Vertrag unterschrieben.
Kerstin Frings-Kippenberg und Volker Hatje haben den Vertrag unterschrieben.

Auf 35 Hektar entstehen nun Flächen für Unternehmen, die sich in der Metropolregion Hamburg ansiedeln wollen.

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08. März 2018, 16:30 Uhr

Elmshorn | Jetzt kann es losgehen. Kölln-Reisieks Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg und Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje haben den Kooperationsvertrag für den neuen, interkommunalen Gewerbepark Bokhorst unterschrieben. Auf 35 Hektar entstehen Flächen für Unternehmen, die sich in der Metropolregion Hamburg ansiedeln wollen. „Mit dem Gewerbepark entwickeln wir Grundstücke in Bestlage“, sind sich Frings-Kippenberg und Hatje einig.

Die Trümpfe die stechen sollen: Die unmittelbare Nähe des Gewerbeparks zur Autobahn 23 – und damit die gute Anbindung an Hamburg und Schleswig- Holstein, die gute Anbindung an die Bahn sowie niedrigere Grundstückspreise, als in Hamburg.

Der Kooperationsvertrag regelt die Bauleitplanung, Einnahmen und Ausgaben sowie die künftige Zusammenarbeit. Als Projekt der erfolgreichen Stadt-Umland-Kooperation sei es ein weiterer Beweis für die gute Arbeit auf Augenhöhe zwischen der Gemeinde Kölln-Reisiek und der Stadt Elmshorn, betonte Hatje. Er sprach von einem wegweisenden Projekt. „Kölln-Reisiek alleine hätte eine solche Fläche nicht realisieren können“, sagte Frings-Kippenberg.

In einem ersten Schritt soll die Infrastruktur für den Gewerbepark geplant werden. Zudem müssen Ausgleichsflächen für die bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen zur Verfügung gestellt werden. „Mit Aufstellung des Bebauungsplanes werden wir mit der Vermarktung der Flächen beginnen. Frühestens 2020 werden sich die ersten Firmen ansiedeln können“, sagt Angelika von Bargen, die für die Vermarktung des Gebietes zuständig ist. „Für Elmshorn ist das neue Gebiet eine wichtige Entwicklung“, betont sie, zahlreiche Unternehmen würden dringend nach größeren Flächen suchen. „Bald können wir liefern“, so von Bargen.

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