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Elmshorn : Gesundheitstag in der Stadtverwaltung

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gesundheitstag in der Verwaltung zum Motto „Stressabbau durch Bewegung“.

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | Ein voller Terminkalender, mittags keine Pause, zwischendurch noch E-Mails beantworten und immer Höchstleistung im Job bringen: Wem der Stress in der Arbeit zu viel wird, der riskiert ihn nicht mehr bewältigen zu können und schlimmstenfalls sogar ein Burn-out-Syndrom hervorzurufen. Mit dem Motto „Stressabbau durch Bewegung“ hat der Personalrat der Stadtverwaltung Mitarbeiter zum Gesundheitspräventionstag eingeladen. Ziel: Die Beamten und Angestellten sollen für ihre eigene Gesundheit sensibilisiert werden. Und das hat funktioniert.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz heute. Etwa die halbe Belegschaft hat das Angebot dankend angenommen“, sagte Randolf Prüfer, Vorsitzender im Personalrat. Mit den Kooperationspartnern wie dem Sportverein EMTV, der Gesundheitskasse Barmer GEK sowie der Regio Arbeitsmedizin und Service Gesellschaft wurde ein umfangreiches Informations- und Mitmachprogramm zusammengestellt. Dieses reichte von Brain-Fit, Pilates oder „Fit 4 Drums“ bis hin zur Ergonomie von Bildschirmarbeitsplätzen. Im Angebot waren auch Messungen von Blutdruck und Blutzuckerwerten. Ebenfalls konnten die Mitarbeiter im Rathaus ihre Impfausweise überprüfen lassen.

Erstmals stellten sich auch die Betriebssportgruppen der Stadtverwaltung vor. Eine der Höhepunkte war gestern das Torwandschießen, das die Betriebssportgruppe Fußball anbietet. Ganz lässig und ruhig schoss Bürgermeister Volker Hatje ein Tor nach dem anderen. Er haben gelernt, die Ruhe zu bewahren. Das, so sagen Experten, kläre und schärfe den Blick und ermögliche konzentriertes Denken und Handeln.

Das gemeinsame Ziel des Bürgermeisters als Chef der Verwaltung und des Personalrates als Interessenvertretung der Mitarbeiter war es beim dritten Gesundheitspräventionstag, „den Gesundheitszustand und das Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten zu erhalten und zu verbessern. Denn auch der wirtschaftliche Schaden für die Heilung bei Krankheit ist ungleich höher als die finanziellen Aufwendungen für die Aufrechterhaltung der Gesundheit“.

Gerade nach dem Skandal in der vergangenen Woche, als vier Mitarbeitern betrügerische Tätigkeiten zum Schaden der Stadt vorgeworfen wurde und diese Kollegen vom Job freigestellt wurden, helfe solch ein Gesundheitstag, den Mitarbeitern wieder in den normalen Arbeitsablauf zu bringen. Die Anspannung der vergangenen Tage sei enorm gewesen, so Prüfer. Trotz gefordertem Aktionismus, solle man sich nicht bis zuletzt von Sachzwängen und Terminen jagen lassen, sonst – so die allgemeine Meinung im Rathaus – „trifft man die falschen Entscheidungen.“ In der Ruhe liege die Kraft.

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