Elmshorn : Generationswechsel bei der FBS

Neue Führung: Christine Seifert (r.) hat die Leitung der FBS übernommen. Vanessa Mangels ist ebenfalls neu im Team.
Neue Führung: Christine Seifert (r.) hat die Leitung der FBS übernommen. Vanessa Mangels ist ebenfalls neu im Team.

Christine Seifert übernimmt Leitung der Familienbildungsstätte. Zusätzliche Angebote sollen neue Zielgruppen ansprechen.

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13. Mai 2015, 10:00 Uhr

Elmshorn | Die ersten Tage im neuen Job haben ihr richtig Spaß gemacht. Christine Seifert strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie über ihre neue Aufgabe spricht. Die 50-Jährige hat Anfang Mai die Leitung der Elmshorner Familienbildungsstätte (FBS) übernommen. Gestern wurde sie offiziell vorgestellt. „Der Bereich Familienarbeit ist eine neue, spannende Herausforderung, der ich mich erwartungsvoll stelle“, sagte Seifert. Noch bis Ende Juni steht ihr Hanna Braatz zur Seite. Das FBS-Urgestein war eigentlich Ende 2014 in Ruhestand gegangen. Doch nach der überraschenden Trennung von ihrer Nachfolgerin übernahm sie schon Mitte Januar kommissarisch wieder das Ruder.

Braatz freut sich über die Lösung. Sie ist überzeugt, dass Christine Seifert die FBS mit neuem Schwung und neuen Ideen voranbringt. An deren Seite steht auch Vanessa Mangels. Die 26-Jährige verstärkt seit Mitte April das FBS-Team und soll die Einrichtung zum Familienzentrum weiterentwickeln. Finanziert wird ihre Stelle zunächst durch Fördermittel des Landes. Die 66-jährige Braatz spricht angesichts der beiden Neuen von einem Generationswechsel. „Das ist eine gute Ausgangslage für die Weiterentwicklung der Familienbildungsstätte. Ich weiß doch inzwischen gar nicht mehr, was junge Mütter für neue Wünsche haben“, sagte Braatz.

Christine Seifert ist ausgebildete Kauffrau. Die Seestermüherin hat mehr als 25 Jahre Erfahrungen in der Bildungsbranche in Positionen als Vertriebsbeauftragte, Bildungsberaterin und Key-Account-Managerin sammeln können. Außerdem habe sie die Niederlassung eines Softwareunternehmens aufgebaut. In den vergangenen zwölf Jahren war sie für einen bundesweit agierenden Bildungsträger tätig und hat in Pinneberg eine Bildungsstätte geleitet. „Personal-, Budget- und betriebswirtschaftliche Verantwortlichkeiten sind mir seit vielen Jahren vertraut“, sagte Seifert. Als erste Aufgabe sieht sie es, die zwölf Mitarbeiterinnen und die einzelnen Arbeitsfelder der FBS näher kennenzulernen. Außerdem steht die Ausarbeitung des Programms für das zweite Halbjahr an. In den nächsten Wochen will sie zudem das Gespräch mit Stadtverwaltung, Kreisverwaltung, den Ämtern, Kooperationspartnern und den FBS in Pinneberg und Wedel suchen.

Seifert will gemeinsam mit der Elmshornerin Mangels und einem „hoch motivierten“ FBS-Team neue interessante Angebote entwickeln, um die Einrichtung noch besser auf die Bedürfnisse von Familien auszurichten. Neue Zielgruppen sollen erschlossen werden. So will die FBS unter anderem ihr Engagement für Flüchtlingsfamilien ausbauen. Das soll allerdings in enger Abstimmung mit anderen Elmshorner Vereinen und Institutionen passieren.

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