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Elmshorner Nachrichten

25. September 2017 | 04:50 Uhr

Schulkooperation : Gemeinsam zum Wohl der Schüler

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Horster Jacob-Struve-Gemeinschaftsschule und die Elmshorner Bismarckschule wollen kooperieren. Die Schulleiter unterzeichnen gemeinsam einen Vertrag.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Elmshorn | Die Horster Jacob-Struve-Gemeinschaftsschule und die Elmshorner Bismarckschule werden zukünftig enger zusammenarbeiten. In einem Kooperationsvertrag, der in Horst von den Schulleitern Norbert Spieß (Horst) und Peter Rosteck (Elmshorn) unterzeichnet wurde, verpflichten sich beide Schulen in erster Linie, Schülerinnen und Schülern der Jacob-Struve-Schule die Möglichkeit zu geben, die allgemeine Hochschulreife zu erreichen.

Danach garantiert die Bismarckschule denjenigen Schülern der Horster Schule die Aufnahme in die Oberstufe, bei denen der Notendurchschnitt beim Realschulabschluss in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch mindestens 2,4 ist, in den übrigen Fächern mindestens 3,0 und kein Fach mit „ungenügend“ benotet wurde. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe der Bismarckschule aufgenommen werden, wenn der Notendurchschnitt über alle Fächer mindestens 3,0 ist.

„Wir bieten damit unseren Schülerinnen und Schülern eine sichere Alternative bei der Suche nach weiterführenden Schulen an. Derzeit können beispielsweise an der Erich-Kästner-Schule in Elmshorn keine zusätzlichen Schüler, die nach dem Erreichen des Realschulabschlusses auch das Abi machen wollen und auch ein Anrecht darauf haben, mehr angenommen werden“, erklärte Spieß von der Jacob-Struve-Schule. „Auch für uns ist das ein Gewinn“, meinte Peter Rosteck, Leiter der Bismarckschule. „Wir werden mehr Schüler in der Oberstufe bekommen und können dadurch auch mehr Lehrprofile anbieten.“

Die Zusammenarbeit wird sich auch auf die Pädagogen auswirken. Die Fachkonferenzen beider Schulen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch werden sich gegenseitig über Termine und Inhalte informieren und stehen für Vertreter der jeweils anderen Schule offen. Beide Schulen bieten zusätzlich den Kolleginnen und Kollegen nach Absprache Hospitationsmöglichkeiten. Zudem wird auch eine Zusammenarbeit der Schulelternbeiräte und der Schülervertretungen unterstützt.

„Wir werden im Rahmen der Kooperation für unsere Schülerinnen und Schüler Aufbaukurse auf den Übergang in die Oberstufe vorbereiten. Die Ziele dieser Kurse werden die Fachlehrkräfte beider Schulen abstimmen“, erklärte Spieß. Gleichzeitig garantiert die Jacob-Struve-Schule auch die Aufnahme von Schülern der Bismarckschule, die zum Schuljahrsende vom Gymnasium zur Horster Gemeinschaftsschule wechseln wollen.

„Durch diese Kooperation hat sich für die Horster Schülerinnen und Schüler das anderenorts vieldiskutierte Thema G8 oder G9 eigentlich erledigt. Beide Wege sind jetzt möglich“, meinte Norbert Spieß.

Die Vorbereitungen zum Kooperationsvertrag haben nur wenige Wochen gedauert. Eine Anfrage seitens der Horster Jacob-Struve-Schule vor gut sieben Wochen wurde von der Schulleitung des Bismarck-Gymnasiums zügig bearbeitet, über die Passagen des Vertrages war man sich schnell einig.

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