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Elmshorner Nachrichten

21. September 2017 | 10:43 Uhr

Raa-Besenbek : Gemeinderat lehnt Fracking ab

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Einstimmiger Beschluss in Raa-Besenbek: Kommunalpolitiker halten das Risiko für unkalkulierbar. Zudem hat sie mehr Geld für den Fährverein beschlossen.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Raa-Besenbek | Die Ausschreibung der Strom- und Gaslieferungen für die Gemeinde Raa-Besenbek übernimmt künftig das kommunale Beratungs- und Serviceunternehmen „Kubus“ im Rahmen eines elektronischen Auktionsverfahrens. Einer der Bekanntmachungskästen der Gemeinde steht künftig in Höhe des Hauses Kirchensteig 28, statt wie bisher Kirchensteig 1. Der Verein der Fähre Kronsnest wird ab 2014 neben dem Mitgliedsbeitrag in Höhe von 25 Euro pro Jahr mit weiteren 175 Euro jährlich unterstützt. Diese Beschlüsse fasste die Raa-Besenbeker Gemeindevertretung einstimmig während ihrer jüngsten Sitzung.

Ebenso einstimmig fiel das Votum gegen Fracking aus. „Das Risiko beim Fracking ist absolut unkalkulierbar“, sagte Rolf Kahlke. Bevor die Abstimmung zugunsten der Resolution gegen das Fracking erfolgte, hatte Volker Naß die Gemeindevertreter kurz über das geltende Bergbaurecht informiert. Bergbaurecht ist Bundesrecht und geht vor Landesrecht, fasste Nass die Situation zusammen.

Neben diesen Beschlüssen war ein weiterer Schwerpunkt der Gemeinderatssitzung die Berichte von Bürgermeister Norman Sternberg. Unter anderem teilte er mit, dass die vorrangigen Mängel rund um das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde behoben worden sind. Über einen Neubau will sich die Gemeinde im Laufe des Jahres Gedanken machen.

Weitere Themen waren die Informationsveranstaltung zum Verlauf der Stromtrasse sowie die Kindergartenplatzbelegung. Hier werden zwischen der Stadt Elmshorn und der Gemeinde zurzeit Gespräche geführt. Eine Idee ist, dass Raa-Besenbek die bisher von der Gemeinde Kölln-Reisiek belegten Kindergartenplätze in Elmshorn übernimmt.

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