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Elmshorner Nachrichten

13. Dezember 2017 | 14:20 Uhr

Elmshorn : Gelände mit großer Bedeutung

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die Stadt kauft mit Mitteln der Städtebauförderung das ehemalige Kremer-Gelände. Das Areal gilt als möglicher Standort für das neue Rathaus.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2014 | 12:15 Uhr

Elmshorn | Ist das der Durchbruch für die weitere Entwicklung im Sanierungsgebiet Krückau/Vormstegen? Bürgermeister Volker Hatje zauberte der unterschriebene Kaufvertrag über das ehemalige Kremer-Gelände zumindest ein freundliches Entzücken ins Gesicht: „Ein guter Tag für Elmshorn“, sagt der Verwaltungschef. Das 9500 Quadratmeter große Gelände passt den Stadtplanern der Gemeinde gut in den Kram, gilt es doch als das vielbeschworene Schlüsselstück der neuen Mitte an der Krückau. Und damit wohlmöglich auch als Standort des neuen Rathauses?

Auf der Fläche zwischen Schauenburger Straße, Vormstegen und Osterfeld hatte bis 2007 der Einsen- und Baustoffhandel Kremer seinen Haupt-Firmensitz. Jetzt ist das Unternehmen am Ramskamp mit Lager und Büro angesiedelt. Das Grundstück auf Vormstegen kaufte später die Familie Bartels-Langness aus Kiel, die – zum Beispiel mit ihren Handelsunternehmen (famila) – im Lebensmittelbereich mit mehr als drei Milliarden Euro Jahres-Umsatz zu den größten Händlern der Branche in Deutschland gehören.

Gestern nun, gab Bürgermeister Hatje bekannt, dass die Stadt Elmshorn aus dem Topf der Städtebauförderungsmittel das Grundstück von Bartels-Langness erworben hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Hatje: „Er entspricht in etwa der Wertfeststellung durch den Gutachter.“ Die Wertfeststellung im Sanierungsgebiet erfolgt grundsätzlich über einen Gutachter – einen Spielraum für Verkäufer nach oben gibt es kaum.

Einigkeit erzielten die Vertragspartner auch beim Thema Altlasten auf dem Grundstück, die aus frühen Jahren der Elmshorner Gewerbetätigkeit im Boden liegen. „Wir haben eine gute Regelung für das Altlasten-Problem gefunden. Wie es genau aussieht, darf ich nicht sagen. Uns ist es aber gelungen, die verschiedenen Interessenlagen zu einer Lösung zusammenzuführen“, erklärt Bürgermeister Hatje auf Nachfrage dieser Zeitung.

Der Deal mit Bartels-Langness – eine tolle Nachricht für Elmshorn, verlautbarte Hatje. Der Kauf sei ein positives Signal für die weiteren Verhandlungen im Sanierungsgebiet. Man sei jetzt handlungsfähig und könne die Planungen für das Quartier rund um den Buttermarkt konkretisieren. Ob der jetzt gekaufte Grund und Boden letztlich der Schlüssel für das neue Schloss der Stadt ist, dazu schweigt die Verwaltung. Das Kremer-Areal gilt als Favorit für den Neubau des Rathauses.

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