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Kreis Pinneberg : Geisterfahrer macht A23 unsicher

vom
Aus der Onlineredaktion

Nach einem Unfall auf der Autobahn verfolgt die Polizei einen Autofahrer. Er macht falsch, was man nur falsch machen kann.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 11:50 Uhr

Brande-Hörnerkirchen | In der Nacht zu Donnerstag hat der volltrunkene Fahrer eines roten Alfa-Romeos auf der Autobahn 23 einen Unfall verursacht. Dann flüchtete er als Geisterfahrer. Als die Polizei ihn fasste, zeigte sich, dass er sich noch mehr zu Schulden hatte kommen lassen.

Um 2.30 Uhr gingen Notrufe bei der Polizei ein: Ein Auto fahre auf der A23 zwischen Elmshorn und Horst Elmshorn in Schlangenlinien in die falsche Richtung. Die Beamten der Autobahnwache in Elmshorn und weitere Kollegen aus Elmshorn und Rellingen eilten dorthin und eine Verkehrswarnmeldung wurde umgehend ausgelöst. Offenbar hatte der Fahrer seine Fahrtrichtung wieder geändert und fuhr nun in Richtung Norden davon, wie der Polizei mitgeteilt wurde.

Die Polizei fahndete und erhielt gegen 3.10 Uhr einen weiteren Hinweis zu einem Unfall mit einem roten Alfa-Romeo in Brande-Hörnerkirchen. In der Bahnhofstraße fanden Beamte den Wagen mit einem platten Reifen. Der Atemalkoholtest des leicht verletzten 65-jährigen Fahrers aus dem Kreis Steinburg ergab 1,88 Promille.

Die Polizei wirft dem Mann vor, auf der Autobahn betrunken die Kontrolle über seinen Wagen verloren zu haben, in die Außenschutzplanke gefahren zu sein, diese dabei beschädigt zu haben und danach entgegengesetzt der Richtungsfahrbahn Unfallflucht begangen zu haben. Zudem hat der Mann offenbar keinen Führerschein.

Die Autobahnpolizei Elmshorn sucht Zeugen. Telefonnummer 04121-4092-0.

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