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Hörnerkirchen : Gegenseitiges Lob und ein Tadel für die Verwaltung

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Letzte Sitzung der Gemeindevertreter in der ausklingenden Legislaturperiode.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 09:34 Uhr

Hörnerkirchen | Vier Tage vor der Kommunalwahl kamen Hörnerkirchens Gemeindevertreter zum letzten Mal in der ausklingenden Legislaturperiode zusammen. Die Sitzung war gekennzeichnet von gegenseitiger Anerkennung. SPD-Chef Werner Harms dankte dem Amt, Bürgermeister Siegfried Winter und der CDU-Fraktion für die "gute Zusammenarbeit" und sprach die Hoffnung aus, "dass wir es so fortführen können". Winter wiederum bedankte sich bei den ausscheidenden Politikern für deren Engagement. Zur konstituierenden Sitzung wird sich die neue Gemeindevertretung vermutlich am 20. Juni treffen.

Ein weiteres wichtiges Datum könnte der 26. Juni werden. Dann wollen die Politiker mit den neuen Pächtern der Gaststätte "Zur Tankstelle" ein erstes Zwischenfazit ziehen. Das Ehepaar Olaf und Liane Seidel führt seit Januar die Arbeit von Familie Leisching fort, die die "Tankstelle" über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hatte. Liane Seidel ist die Pächterin, Olaf Seidel übernahm den Part des Geschäftsführers. Küchenchef ist Holger Heß, mit dem die Seidels zuvor schon in der ältesten Gaststätte Wesselburens in Dithmarschen zusammen gearbeitet hatten. Während ihrer jüngsten Sitzung stimmten die Gemeindevertreter im nichtöffentlichen Teil dem "Tankstellen"-Kaufvertrag zu. Zum 1. Juni gehen Gaststätte und Wohnhaus aller Voraussicht nach in den Besitz der Gemeinde Brande-Hörnerkirchen über.

Im öffentlichen Teil der Sitzung nahm das "Innenentwicklungskonzept" zeitlich den größten Raum ein. Das Konzept soll anhand einer Gebietskarte aufzeigen, wo die Gemeinde bauliche Entwicklungspotenziale in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sieht. "In den nächsten acht bis zehn Jahren haben wir nur 53 neue Wohneinheiten zur Verfügung", stellte der Bürgermeister klar. Und der Leitende Verwaltungsbeamte Michael Lantau unterstrich, dass man einzelne Flächen auch zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Plan aufnehmen könne. Einen Tadel handelte sich die Verwaltung von Hans-Jörg Ingwersen ein. Der SPD-Politiker monierte, dass bei den Jahresrechnungen immer wieder Fehlbuchungen entdeckt würden. Im Haushaltsjahr 2012 stießen die Kontrolleure beispielsweise auf einen Posten im Wert von über 8000 Euro, der Hörnerkirchen zugeschlagen worden war, eigentlich aber für Bokel hätte verbucht werden müssen.

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