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Austauschprogramm : Gäste aus Fernost an der Berufsschule Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bäcker aus China machen auf ihrer Europa-Rundreise Halt in Elmshorn. Bei den Gästen gibt's zum Frühstück eigentlich Nudeln.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Nach einer kleinen Europa-Rundreise – Paris, Amsterdam, Brüssel, Luxemburg – haben der Leiter einer chinesischen Berufsschule, drei Lehrer sowie acht Schüler eine Woche in Elmshorn verbracht. Im Rahmen eines Austauschprogramms hatte die Berufliche Schule an der Langelohe zum Besuch der Krückaustadt eingeladen und für ein informatives Programm gesorgt.

Für die Gäste aus China stand auch ein Besuch der Bäckerei Millahn auf dem Programm. „So etwas gab es hier auch noch nicht“, meint Horst Millahn. „Wir machen oft Betriebsführungen, aber Gäste aus China hatten wir bisher noch nie!“ Nach einem typisch Holsteinischen Frühstück – unter anderem mit Rührei, Schinken und Krabben – besichtigte die Gruppe gemeinsam mit Inhaber Millahn und Studiendirektor Dr. Udo Pfahl von der Beruflichen Schule die Backstube. „Auch in China gibt es Bäckereien, aber die sind viel kleiner“, berichtete Übersetzer Hongzun Wu von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft. „Brot und Brötchen spielen bei uns keine so große Rolle.“ Schon zum Frühstück, so erklärten die Gäste, kommen Nudelgerichte auf den Tisch.

Die Gäste aus der Küstenstadt Ning Bo in der ostchinesischen Provinz Zhe Jiang zeigten sich sehr angetan von der Kultur und der Bevölkerung in Europa. Schulleiter Luyang Lin hob die „Freundlichkeit der Menschen“ und die „Vielfalt der Landschaften“ hervor. Die Berufsschullehrer waren besonders an dem Dualen System der Berufsausbildung in Deutschland interessiert – an der Ausbildung in Lehrbetrieben und Berufsschulen also.

Der Besuch bei der Bäckerei und Konditorei Millahn hinterließ bei den Besuchern aus China einen bleibenden Eindruck. Und das betrifft nicht nur das Frühstück, das ihnen dort serviert wurde, sondern auch und gerade Abläufe und Arbeitsbedingungen in der Backstube. Ein Gegenbesuch, so unterstrich Studiendirektor Dr. Pfahl, ist im kommenden Jahr geplant. Dann wird sich eine Delegation aus der Krückaustadt auf den Weg nach China machen, um dort Land, Leute und die Berufsausbildung in Fernost näher kennenzulernen.

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