Schulkonferenz : G9 oder Y-Modell – Barmstedter Gymnasium muss sich entscheiden

Sollte die Mehrheit von Schülern, Lehrern und Eltern nicht zum G9 zurückkehren wollen, muss die Schulkonferenz des Barmstedter Gymnasiums mit einer Mehrheit von 75 Prozent beschließen, beim Y-Modell zu bleiben.
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Sollte die Mehrheit von Schülern, Lehrern und Eltern nicht zum G9 zurückkehren wollen, muss die Schulkonferenz des Barmstedter Gymnasiums mit einer Mehrheit von 75 Prozent beschließen, beim Y-Modell zu bleiben.

Grundlage ist der Beschluss der Landesregierung. Andere Gymnasien im Kreis Pinneberg haben bisher mehrheitlich für G9 gestimmt.

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23. Januar 2018, 12:00 Uhr

Barmstedt | Die beiden Elmshorner Gymnasien haben es schon getan. Das Uetersener Ludwig-Meyn-Gymnasium auch – sie werden zum Abitur nach neun Jahren Gymnasium (G9) zurückkehren. Ob das Barmstedter Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium folgt, entscheidet sich Donnerstag. Dann tagt die Schulkonferenz. G9 oder Y-Modell, lautet die ebenso spannende wie zukunftsweisende Frage, die es zu beantworten gilt.

Grundlage der Konferenz ist der Beschluss der Landesregierung, die schleswig-holsteinischen Schulen flächendeckend zum G9 zurückkehren zu lassen. Es sei denn, die Schulkonferenz beschließt, bei G8 (Abitur nach acht Jahren Gymnasium) zu bleiben. Oder eben beim Y-Modell. Y-Modell bedeutet, dass Schüler an einer Schule sowohl das so genannte Turbo-Abi (G8) machen oder sich bei G9 etwas mehr Zeit lassen können für das Erlangen der Hochschulreife.

Sollte die Mehrheit von Schülern, Lehrern und Eltern nicht zum G9 zurückkehren wollen, muss die Schulkonferenz des Barmstedter Gymnasiums mit einer Mehrheit von 75 Prozent beschließen, beim Y-Modell zu bleiben. Die Barmstedter Bildungseinrichtung gehört zu landesweit vier Schulen, die ihren Schülern G8 und G9 anbieten. Die Schulleitung hat bereits erste Stimmungsbilder eingeholt. Schulleiter Jan Skendzic hält es für möglich, dass das Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium beim Y-Modell bleibt. „Möglich wäre das. Es wird aber ein knappes Ergebnis“, so seine Prognose.

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