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Holstenplatz Elmshorn : Fünf Promille: Mann liegt regungslos vor Bahnhof

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Beamte der Bundespolizei treffen auf dem Holstenplatz vor dem Elmshorner Bahnhof auf einen alkoholisierten Mann. Ein Rettungswagen wird gerufen, um ihn ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Alkoholtest ergibt 5,00 Promille.

Elmshorn | Regungslos liegt der 46-Jährige Samstagabend auf dem Holstenplatz vor dem Elmshorner Bahnhof. Beamte der Bundespolizei überprüfen Atmung und Puls und stellen extremen Alkoholgeruch fest. Sie fordern einen Notarzt und einen Rettungswagen an. In Begleitung eines Polizisten wird der Mann ins Krankenhaus gebracht. So gut es geht pustet er und bringt das Testgerät an seine Grenze: 5,0 Promille zeigt es an. „Das ist Rekord“, sagt Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz.

Im Klinikum ist der Mann bereits bekannt: Drei Stunden zuvor war er von Beamten der Landespolizei dorthin gebracht worden, weil sie bei einem Atemalkoholtest 3,99 Promille festgestellt hatten. Er hat sich allerdings selbst wieder entlassen.

Alkoholmissbrauch kann im Extremfall zum Tod führen. Nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) dringt Alkohol schnell in die Blutbahn ein und durchströmt den ganzen Organismus. Schon ab 0,2 Promille Alkohol im Blut verändern sich subjektives Erleben und persönliches Verhalten. Man fühlt sich zwangloser, der Widerstand gegen weiteren Alkoholkonsum sinkt, Sehfähigkeit und Konzentration lassen nach. Bei etwa einem Promille beginnt das Rauschstadium, es kommt zu Gleichgewichts- und Sprachstörungen. Bereits zwei Promille stören Gedächtnis und Orientierung. Über drei Promille können zur Alkoholvergiftung führen – schlimmstenfalls zum Tod durch Atemstillstand. Geübte Trinker überleben bisweilen mit extremen Alkoholwerten im Blut: Einen hilflosen Mann mit 7,67 Promille griff im November 2008 die Polizei in Stralsund auf. 1 Promille bedeutet, dass 1 Liter Blut 1 Milliliter reinen Alkohol enthält.

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erstellt am 12.Mai.2014 | 10:16 Uhr

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