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Sommerferien im Museum : Führungen speziell für Kinder und Familien

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Beim Sommerferienprogramm des Industriemuseums steht in diesem Jahr das Thema „Kinderwelten gestern und heute“ im Mittelpunkt.

shz.de von
erstellt am 12.Jul.2017 | 16:30 Uhr

Elmshorn | Die Sommerferien rücken immer näher – und das Industriemuseum hat sich einiges ausgedacht, um auch Kinder und Jugendliche in die Ausstellungsräume zu locken. Neben einem Sommerferienprogramm mit Führungen und Angeboten speziell für Familien, beteiligt sich das Museum auch in diesem Jahr wieder an der Museums-Card.

Vom 1. Juli bis zum 1. November können alle unter 18 Jahren mit dieser Karte kostenlos 96 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark besuchen – darunter eben auch das Industriemuseum in Elmshorn. Die Museums-Card ist kostenlos und gilt in gedruckter Form oder als App als Eintrittskarte und kann zusätzlich am 19. und 26. Oktober als Freifahrkarte in allen Bussen und Bahnen des Landes eingesetzt werden. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Justiz, Kultur und Europa und den schleswig-holsteinischen Sparkassen. „Mit dieser Karte fördern wir die kulturelle Bildung junger Menschen auf eine moderne und jugendgerechte Weise“, sagt Olaf Seiler von der Sparkasse Elmshorn. „Von Elmshorn aus können die jungen Leute – je nach Interesse – Museen im ganzen Land entdecken.“ Immer öfter würden auch Lehrer ganze Klassensätze der Museums-Card für Schulausflüge besorgen. Beliebt bei den jungen Besuchern sind laut Museumsleiterin Bärbel Böhnke Museumsobjekte zum Ausprobieren. „Und wer mindestens drei Museen besucht, kann auch etwas gewinnen“, verrät sie. Die Museums-Card gibt es bei der Sparkasse, im Industriemuseum, in der Bücherei und unter www.meine-museumscard.de.

Beim Sommerferienprogramm des Industriemuseums steht in diesem Jahr das Thema der Sonderausstellung im Mittelpunkt: Kinderwelten gestern und heute. Es gibt eine Führung, bei der Familien gemeinsam die Spiele entdecken und ausprobieren können, die ihre Großeltern und Urgroßeltern gerne gespielt haben. „Wir spielen alle möglichen Spiele, von Gummitwist über Kreisel- und Murmelspiele bis hin zum Ringewerfen“, erklärt Museumspädagogin Sabine Stieper. „Hauptsache, es hat keinen Stecker.“ Bei der zweiten Familienführung dreht sich alles um den Schulalltag um 1900. In der Museumsschule lernen die Teilnehmer das Schreiben mit dem Griffel auf Schiefertafel – „und es muss immer auch jemand in der Ecke stehen“, sagt Museumsleiterin Bärbel Böhnke mit einem Augenzwinkern. Die Führung am 27. August ist die einzige Gelegenheit in den Sommerferien, die alte Schule zu besichtigen. Wegen Renovierungsarbeiten wird der dritte Stock des Museums während der Ferien gesperrt.

Ringewerfen war früher ein beliebtes Spiel.
Ringewerfen war früher ein beliebtes Spiel. Foto: Industriemuseum
 

Nur für Kinder gedacht ist die Veranstaltung „Alte Spiele neu entdeckt“ – eine zweistündige Veranstaltung zum Ausprobieren alter Spiele. Bei der „Kinderwerft“ haben die Jüngsten die Möglichkeit, ihrer Fantasie beim Bau von kleinen Booten aus Holz freien Lauf zu lassen. Am Ende werden die Boote in einem Planschbecken im Museumshof vom Stapel gelassen.

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