zur Navigation springen

Freude über Lösung für ehemaliges C & A-Haus

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Stadtplanerin Faber und Stadtmarketing-Geschäftsführerin Kase begrüßen Semmelhaack-Projekt in der Innenstadt

shz.de von
erstellt am 07.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Es ist einer der prominentesten Leerstände der Stadt: Das ehemalige C  &  A-Gebäude an der Ecke Schulstraße/Feldstraße. Viele Innenstadtbesucher, die per Bahn oder Auto anreisen, werden von den toten Schaufensterscheiben des großen Geschäftshauses begrüßt. Das hat bald ein Ende. Wie gestern berichtet, tut sich was auf dem Gelände. Die Elmshorner Firma Semmelhaack hat das Objekt gekauft und will das Gebäude im Frühsommer wegreißen, um dort dann Mietwohnungen zu errichten. Stadtplanerin Silke Faber ist von dem Projekt begeistert. „Das ist sehr gut, dass der Bereich wiederbelebt wird“, sagte die Rathaus-Mitarbeiterin gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

Mit dem Neubau trage Semmelhaack zur Aufwertung des Bereichs rund um den Bahnhof bei. „Das könnte der Startschuss für eine weitere positive Entwicklung sein“, sagte Faber. Sie hofft, dass die Aufbruchstimmung in der Stadt dazu beitrage, weitere Investoren zu einem Engagement in Elmshorn zu motivieren.

Sie begrüßt auch, dass an der Stelle Wohnbebauung realisiert wird. „Das sorgt für weitere Kaufkraft in der Innenstadt“, so Faber. Stadt und Semmelhaack hätten eine konstruktive Lösung gefunden, in dem das ehemalige Geschäftshaus nun Wohnraum weicht. Die Lage mit der Nähe zu Bahn und Fußgängerzone sei ideal. „Wir brauchen mehr Wohnungen in der Innenstadt. Dieses Projekt ist optimal“, sagte Faber.

Das Gebäude steht seit Mitte Juni 2013 leer. Damals zog die Modekette C  &  A nach 27 Jahren an dem Standort mit ihrer Filiale in das neue Geschäftshaus am Alten Markt. Erste Interessenten gab es schnell für das Objekt, das auf zwei Etagen 2100 Quadratmeter Verkaufsfläche bietet. Erklärtes Ziel der Stadt war es, dass sich in dem Bereich etwas „Hochwertiges“ ansiedelt. Doch die Hoffnung auf eine weitere Nutzung als Geschäftshaus zerschlugen sich – und so kam Semmelhaack zum Zug.

Das freut auch Manuela Kase. Zwar hätte die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins lieber eine Einzelhandelsnutzung gesehen, um Synergien für die anliegenden Gewerbetreibenden zu schaffen, aber auch Wohnungen würden gebraucht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen