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Mehr Geld : Freude beim Frauentreff: Das Land stockt finanzielle Mittel auf

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Erhöhter Beratungsbedarf kann so aufgefangen werden.

Elmshorn | Die Mitarbeiterinnen des Frauentreffs freuen sich über die Finanzierung einer zusätzlichen halben Stelle durch das Land Schleswig-Holstein. Die noch von der alten Landesregierung um 2,1 Millionen aufgestockten Mittel für den Gewaltschutz wurden zu einem großen Teil für die personelle Verstärkung der Frauenberatungsstellen verwendet. Die meisten Beratungsstellen bekamen wie der Frauentreff eine halbe Stelle dazu.

Der Frauentreff Elmshorn konnte dank dieser Finazmittel die Stunden der neuen Kollegin Jutta Orzegowski erhöhen, so dass sie jetzt nicht nur für die Beratung im Schwangerschafts-Konfliktbereich, sondern auch für die allgemeine Frauenberatung zuständig ist. Seit dem 1. Mai kann auf diese Weise der entstandene erhöhte Bedarf beispielsweise durch den Mehraufwand für die Beratung von Geflüchteten Frauen und Migrantinnen aufgefangen werden.

Die Anzahl der Frauen mit Sprachproblemen ist seit einiger Zeit stark angestiegen, unter anderem, weil viele den Zugang über die Angebote für geflüchtete Frauen wie „Verstrickt, verfilzt und zugenäht“ und das „Interkulturelle Frauencafé“ finden. Diese Begegnungsräume für Frauen werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert.

„Wir würden uns freuen, wenn noch mehr deutsche Frauen dazukommen würden, damit es zu weiteren freundschaftlichen Begegnungen zwischen den verschiedenen Kulturen kommen kann“, wünscht sich die neue Kollegin Jutta Orzegowski. Integration könne nur gelingen, wenn es möglichst viele Kontakte von Migrantinnen und Deutschen gebe.

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