zur Navigation springen

Für den guten Zweck : „Flunkyball-Weltmeisterschaft“ in Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Am 5. Mai startet im Krückaupark die zehnte Elmshorner „Flunkyball-Weltmeisterschaft“. Sammeln für Kinderhospiz.Sammeln für Kinderhospiz.Sammeln für Kinderhospiz.

Elmshorn | Der Countdown läuft: Am Donnerstag, 5. Mai, soll im Elmshorner Krückaupark – zwischen Elsa-Brändström-Gymnasium und Krückaustadion – die nächste Ausgabe der Flunkyball- Weltmeisterschaft gestartet werden.

Diese etwas andere Form eines überaus geselligen Mannschaftssport-Turniers, das wie bisher am Himmelfahrtstag vorwiegend jüngere Leute anziehen wird, geht dabei in seine zehnte Runde. „Wir haben in diesem Jahr wesentlich mehr Teilnehmer dabei als im Vorjahr. Die Zahl der Teams – bestehend aus jeweils vier bis fünf Leuten - wurde von 40 auf 64 erhöht“, erklärt Jonas Jensen vom Elmshorner Orga-Team „Niel Eppenhofer“. Erwartet werden bei dieser „Weltmeisterschaft“ Teilnehmer nicht nur aus der Region, sondern nahezu aus allen Ecken der Republik. „Es treten Teams unter anderem aus Bremen, München, Köln und Berlin an“, so Jensen.

Mehr noch: Mehr als 43 weitere Mannschaften befinden sich derzeit auf der Warteliste. „Das Interesse ist riesig. Wir haben insgesamt 1168 Teilnehmer dabei und auf unserem Facebook-Account mehr als 5000 Interessierte“, erklärt Jensen. Das Startgeld beläuft sich auf zwölf Euro pro Team, wovon zwei Drittel für den guten Zweck vorgesehen sind. „Von diesem Geld werden mehrere qualitativ hochwertige Digi-Cams angeschafft, die für das Kinderhospiz Sternenbrücke bestimmt sind“, betont Jensen. Mit dieser Aktivität wollen die Organisatoren unterstreichen, dass ihr Spaß-Turnier auf keinen Fall nur dem Zwecke dient, am „Vatertag“ ein nachhaltig „feuchtfröhliches Erlebnis ohne Sinn und Verstand“ zu bieten, wie es teilweise von einigen Bürgern befürchtet werde. Es sei zwar richtig, dass es bei dieser sportlichen Turnier-Aktivität auch ums Trinken ginge, aber der Spaßfaktor stünde im Vordergrund.

Gut gelaunt: Vier Mitglieder des Orga-Teams „Niel Eppenhofer“.
Gut gelaunt: Vier Mitglieder des Orga-Teams „Niel Eppenhofer“. Foto: Marek
 

Zur Erinnerung: Beim Flunkyball geht es darum, durch Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer mehrere Ausscheidungsrunden zu überstehen. Pro Spiel muss eine leere Bierflasche im Mittelpunkt eines abgegrenzten zweigeteilten Spielfelds mit einem kleinen Ball getroffen werden. Ist das der Fall, haben die Teammitglieder solange Zeit, jeweils ein Bier auszutrinken, bis es dem Gegner gelingt, die Flasche wieder aufzurichten. Wer zuerst seine Flaschen leeren konnte, hat die Runde gewonnnen. „Das Spiel hat seinen Ursprung bei den großen Rock-Festivals erfahren und passt natürlich von seinem Charakter her gut zum Vatertag“, so Jensen.

Teilnehmen dürfen allerdings nur Personen ab 18 Jahre, was durch genaue Ausweiskontrollen auch überprüft werde. Auch im Hinblick auf das zu erwartende Müllaufkommen wegen der zahlreichen Teilnehmer und zu erwartenden Besucher des Turniers auf dem Veranstaltungsareal sei man erneut bestens vorbereitet. „Wir werden wie im Vorjahr wieder diverse Müllpausen einlegen, wo bereits zwischendurch immer mal wieder klar Schiff gemacht wird. Auch werden erneut diverse Mobil-Toiletten zur Verfügung stehen, damit niemand in die Büsche gehen muss“, betont Jensen. Nachdem um 11 Uhr der offizielle Anmeldeschluss erfolgt und anschließend die Paarungen ausgelost sind, geht um 12 Uhr das Spektakel los. Insgesamt 120 Partien auf sechs Spielfeldern versprechen einen „überaus lustigen Nachmittag“, der nur wiederholt werden kann, „wenn sich alle zusammenreißen“, wie Jensen betont.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 14.Apr.2016 | 15:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen