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Elmshorner Nachrichten

20. August 2017 | 04:35 Uhr

Flotte Flitzer – junge Genies

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Technologiewettbewerb „Formel 1 in der Schule“ zu Gast in der Nordakademie / Elmshorner Leibnizschule schickt sieben Teams ins Rennen

Die einen machen nach der Schule Sport oder Musik, andere hingegen bauen Rennautos. Wie zum Beispiel sieben Teams der Elmshorner Leibniz Privatschule. Dort bauen seit mehreren Monaten Dutzende Schüler und Schülerinnen kleine gasbetriebene Flitzer so groß wie Smartphones. Ihr Ziel: Sie wollen am kommenden Sonnabend, 8. Februar, Landesmeister beim Technologiewettbewerb „Formel 1 in der Schule“ werden. Als einzige Schule vertritt der Leibniz-Nachwuchs in diesem Jahr den Kreis Pinneberg beim Rennen auf der 20-Meter-Bahn.

Ab 9.20 Uhr schlägt an der Köllner Chaussee 11 die Stunde der jungen Renningenieure. Der Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler zwischen elf und 19 Jahren ihre selbst hergestellten Miniatur-Formel-1-Rennwagen gegeneinander antreten lassen. Ziel des Veranstalters, die Nordmetallstiftung, ist es, bei der Jugend das Verständnis und den Einblick in die Bereiche Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft zu verbessern und berufliche Laufbahnen in der Technik aufzuzeigen. Nicht nur die Konstruktion und Fertigung sind für den Wettbewerb wichtige Komponenten, auch die Erstellung eines Businessplans, Marketing und Präsentation sind entscheidend.

Die Rennen sind kurz, rasant und voller Spannung. Die Renndistanz beträgt nur 20 Meter. Die Autos sind kaum größer als zwei Mars-Riegel. Die kleinen Flitzer sind am Heck an eine Gaspatrone angedockt, und wenn man auf den Startknopf drückt, wird die Patrone angepikst und der Druck feuert das Auto ins Ziel. Das geht so schnell, dass man es kaum sieht. Kaum mehr als eine Sekunde brauchen die Autos. Beim Vergleich der Teams geht es um Hundertstel Sekunden. Und damit sie so flott flitzen, ist Ingenieursarbeit gefragt.

„Unsere Schüler haben sich wahnsinnig angestrengt“, sagt Leibniz-Lehrerin Heidi Liebenberg. Wie echte Renningenieure wurden auch von den Schülern mehrere Modelle am Computer erstellt und die Karossen mit einer CNC-Fräse gefertigt. „Ein Team hat sogar einen modernen 3D-Drucker benutzt, um einen Frontspoiler zu fertigen“, sagt Liebenberg. Zusammen mit ihrem Kollegen Mojtaba Niknafs betreut sie das Rennprojekt an der Leibniz-Schule und sagt: „Im vergangenen Jahr steckten wir noch in den Kinderschuhen. In diesem Jahr greifen wir auf hohem Niveau die Spitze an.“

>www.nordmetall-cup.de

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erstellt am 06.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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