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Ellerhoop : Floristinnen stellen sich dem Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Auszubildene des zweiten und dritten Lehrjahrs präsentierten ihre Arbeiten beim Wettbewerb in Ellerhoop.

Ellerhoop | Kreativität war gefragt. Und Gespür für Formen und Farben. Floristen-Azubis aus den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Dithmarschen trafen sich am Sonntag in Ellerhoop zum Berufswettbewerb unter dem Motto „alles retro“. Insgesamt neun Teilnehmer aus dem zweiten und dritten Lehrjahr der Beruflichen Schule Elmshorn zauberten Sträuße, Tisch- und Urnenschmuck mit einem gehörigen Touch Nostalgie. Natürlich gab es auch Sieger. Und zwar gleich in doppelter Ausführung. Denn außer einer Fachjury durfte auch das Publikum abstimmen.

Die jungen Floristen trafen sich im Ellerhooper Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, in dem die Außenstelle der Beruflichen Schule Elmshorn mit der Abteilung Gartenbau/Floristik angesiedelt ist. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür schauten auch viele interessierte Besucher vorbei, um die kleinen Kunstwerke der Azubis in Augenschein zu nehmen.

Die Lehrerinnen Elke Below und Frauke Thomsen freuten sich über den enormen Aufwand, den die Teilnehmer schon im Vorfeld geleistet hatten. „Seit Mai war das Thema bekannt“, verriet Below. Utensilien und Blumen hätten alle neun Auszubildenden selbst mitbringen dürfen. „Dafür gab es einen finanziellen Rahmen“, ergänzte Thomsen. Etwas enttäuscht zeigten sich die beiden, dass am Ende nur neun junge Damen an den Start gingen. „Einige haben kurzfristig noch abgesagt“, erklärte Below die überschaubare Teilnehmerzahl. Und junge Männer seien in der Branche ohnehin eher die Ausnahme.

„Es ist doch toll, dass man hier mal frei arbeiten kann, und nicht ausschließlich auf den Kundenwunsch gucken muss“, machte Thomsen Werbung für den Wettbewerb, der zum zweiten Mal stattfand. „Geplant ist eine jährliche Fortsetzung“, so Below. „Aber das hängt natürlich von der Teilnehmerzahl ab.“ Generell seien Floristen derzeit gesucht, der Fachkräftemangel mache sich auch in der Blumenbranche bemerkbar. Ein Beruf also mit guten Einstiegschancen.

Wer nicht nur dabei sein will, sondern auch weiterkommen möchte, der muss natürlich auch bei den Floristen mehr leisten als der Durchschnitt. Die neun Azubis in Ellerhoop zeigten, wie viel Kreativität in ihrem Beruf umsetzbar ist. Mit Phantasie und Fingerspitzengefühl wurde das Retro-Thema angegangen.

Und die Abstimmungs-Ergebnisse zeigten, dass der Geschmack von Jury und Publikum weitgehend übereinstimmte. Den ersten Platz bei den Teilnehmern des zweiten Lehrjahrs errang jeweils Verena Schmuck aus Quickborn.

Bei den Auszubildenden des dritten Lehrjahrs setzten sich Lorena Reimann aus Halstenbek (Publikum) und Katharina König aus Norderstedt (Jury-Entscheid) durch. Den Sonderpreis für die beste Ausarbeitung erhielt Annika Lau aus Halstenbek.

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erstellt am 26.Aug.2014 | 16:00 Uhr

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